Investition: 22.05.2002

Filmakademie Baden-Württemberg kauft Rayz

Die Filmakademie in Ludwigsburg will künftig mit der Compositing-Software Rayz von der US-Firma Silicon Grail arbeiten.

B_0502_RayzDie Rayz-Software lässt sich via Node-Interface bedienen.

Die Compositing-Software Rayz basiert zu Teilen auf Software-Codecs der Compositing-Software Cineon. Kodak hat die Entwicklung der Compositing-Software Cineon schon vor mehreren Jahren eingestellt und mit Silicon Grail eine Vereinbarung getroffen, dass die Firma Teile der Codecs weiter verwendet werden könne. Die Compositing-Software Rayz bietet also unter anderem Funktionen, die noch von Cineon her bekannt sind, etwa Cineon Grain/Degrain, Sharpen und Cinespeed.

Rayz wird über ein Node-Interface bedient, es werden also einzelne Operatoren und Module wie in einem Flussdiagramm miteinander verknüpft. Laut Hersteller hat diese Bedienung besonders dann ihre Stärken, wenn mehrere Anwender am gleichen Clip arbeiten. Funktionen wie »File Group Node« sollen die Kommunikation zwischen einzelnen Teams im Postproduction-Prozess erleichtern.

Rayz wird aktuell in der Version 2.2 angeboten und läuft auf den Plattformen Linux, Windows NT/2000 und SGI Irix/Irix64.

Bei der Filmakademie Baden-Württemberg sollen künftig 10 Rayz-User-Interfaces und 20 Renderlizenzen eingesetzt werden. Vertrieben wird die Software in Deutschland von der Firma FES Media.

Autor
red
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