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Newsroom-Trends aus der Sicht von Quantel

Beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) fand das 4. Newsroom-Symposium statt, veranstaltet vom IRT und der ARD.ZDF Medienakademie. Zu den Teilnehmern zählte auch der Hersteller Quantel, der bei ARD-aktuell Anfang 2008 die gesamte Nachrichtenproduktion auf die digitale Produktionsweise umgestellt hatte.

Mit den vielfältigen Übertragungsmöglichkeiten für die Fernsehnachrichten steigen auch die Anforderungen bei allen Beteiligten im Newsroom, immer mehr Qualitätsprogramm effizient zu produzieren, so das generelle Credo während der Veranstaltung. Bei ARD-aktuell sieht der Hersteller Quantel diese Anforderung umgesetzt: Dank der effektiven Integration der Quantel sQ-Server-Technik in das bestehende Redaktionssystem Open Media von Annova können die Nachrichtenredakteure dort ohne großen Aufwand weitere News-Produkte für Mobiltelefone oder Flash-Videos für die Website des Senders herstellen, so Quantel.

Quantels sQServer-Technik erlaube es nicht nur, die aktuellen News über verschiedene Ausspielwege wie Internet, Mobilfunk und TV auf einer zentralen Plattform zu produzieren, sondern auch Zuschauerbeiträge (»User Generated Content«) aus verschiedenen Quellen in das Produktionssystem einzuspeisen, zu bearbeiten und auszuspielen.

Neben ARD-aktuell setzt seit Mitte 2008 auch das TPC auf die Lösung von Quantel, um beim Schweizer Fernsehen (SF) die digitale Produktions- und Sendetechnik im Newsroom zu realisieren. Zu den zentralen Herausforderungen für die Sender gehörte es, nach Herstellerangaben, sich in Anbetracht der vernetzen Produktionsweise und des beschleunigten Workflows neu zu positionieren.

Mit der zunehmenden Anzahl an Auswertungskanälen wächst auch die Bedeutung der Metadaten im Newsroom, die Informationen über den Inhalt und die Herkunft des Bildmaterials geben. Ein Aspekt, den es dabei zu berücksichtigen gilt, ist die Rechtefrage: Eine zunehmend komplexe Aufgabe denn es istja keineswegs so, dass ein Sender automatisch die Rechte für alle Verwertungswege besitzt. Digital Rights Management soll dieses Problem lösen, und gewährleisten, dass nur die Bilder ins Internet gestellt werden, die für diese Auswertungsform verwendet werden dürfen. Für diese Anforderung bietet Quantel mit seiner frame-basierten Technologie eine Lösung, mit der sich jedes Bild auch als Einzelbild im System lokalisieren und verwalten lässt. »Die Informationen liegen intern im System vor und können mit Hilfe eines Management-Systems ausgewertet werden«, erklärt Thomas Birner von Quantel.

Autor: red

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