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Rental Summit in Köln

Die Rental-Branche leidet – und das seit Jahren: Die Preise haben sich in den vergangenen Jahren halbiert und lassen kaum noch wirtschaftliches Handeln zu. Jetzt trafen sich 50 Teilnehmer aus 25 Rental-Häusern, um diese verschärften Marktbedingungen zu diskutieren. Mit halbjährlichen Treffen und weiteren gemeinsamen Initiativen will sich die Branche organisieren.
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Die größte Herausforderung sei der steigende Kostendruck bei gleichzeitig sinkenden Preisen, so die Rental-Unternehmen. Während die Gerätevielfalt immer größer und die Innovationszyklen immer kürzer würden, hätten Produktionen wachsende Anforderungen an Beratung, Service und Ausstattung. Andererseits führten die stagnierenden Produktionsbudgets dazu, dass Preisnachlässe erwartet würden, die mit wirtschaftlichem und professionellem Arbeiten unvereinbar seien. Diese Entwicklung gefährde nicht nur einzelne Unternehmen, sondern das gesamte Segment.

Dabei komme mit der Digitalisierung der Produktionsabläufe der Auswahl des Aufnahmeformates und der Kameratechnik eine Schlüsselrolle zu, die den folgenden Produktionsprozess massiv beeinflusse. Obwohl das Equipment und der Service mehr Aufwand erforderten, würden die Leistungen der Rentals – anders als im Ausland – hierzulande nicht mehr adäquat honoriert. 

Die Rental-Unternehmen wollen jetzt ihre produktionswichtige Bedeutung herausstellen und den Produktionspartnern vermitteln, dass Know-how, Qualität und Sicherheit nicht endlos rabattiert werden können. Es sollen gemeinsame Standards entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Darüber hinaus will die Rental-Gruppe des VTFF ein Netzwerk und Sprachrohr für diese Unternehmen bieten. Der Verband bereitet eine Untersuchung des Dienstleistungsmarktes vor, weiter sollen externe Sachverständige Kalkulationsempfehlungen erarbeiten.

Die Teilnehmer waren mit der offenen und sachlichen Diskussion sowie deren Ergebnissen sehr zufrieden. Trotz teilweise kontroverser Ansichten, die sich aus den unterschiedlichen Unternehmensgrößen und –strukturen ergaben, sei man entschlossen, gemeinsam für eine Verbesserung der Bedingungen im deutschen Equipmentverleih zu arbeiten.

Teilnehmer des Summits waren: 25p cine support, 4rent, Arri Rental, Atelier Screen TV, avt plus Media Service, Camcar, Camelot, Cinegate, Cine Mobil, Cine Plus, C-Rent, Cine-Service Mausolf, Electric Sun, FGV Schmidle, Finder TV, Gruppe 3, Lichthaus Berlin, Ludwig Kameraverleih, Maier Bros., MBF Filmtechnik, Media City Atelier, Pille Filmgeräteverleih, TMT, Video Data Technik, Volker Rodde.

Empfehlungen der Redaktion:

06.03.2012 – Es ist was faul in dieser Branche: Rental-Krise als Indikator
13.12.2011 – Produktionstrends 2012: Rental-Experten berichten

Autor: red

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