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Sonnet Technologies: Sonnet Fusion RAID Expander

Erweiterungsgehäuse mit sieben zusätzlichen PCIe-Steckplätzen.
40097-B_0508_Sonnet_FusionRaidExpDer Sonnet Fusion-RAID-Expander im 4-HE-Gehäuse.

Sonnet hat mit dem Fusion-RAID-Expander eine einfache und kostengünstige Lösung im Angebot, die den Anschluss von bis zu sieben Fusion-RAID-Desktop- oder Rackmount-Speichersystemen an einen einzelnen Computer ermöglichen soll. Der Fusion-RAID-Expander ist also eine externe Erweiterung des vorhandenen PCI-Express-Buses (PCIe) mit sieben zusätzlichen PCIe-Steckplätzen. Die Installation erfolgt Sonnet zufolge per Plug-and-Play. Das Betriebssystem soll die Erweiterung erkennen, ohne dass hierfür eine zusätzliche Konfiguration erforderlich wäre.

Sonnet sieht darin die Möglichkeit für die Anwender, Speicherplatz und Leistungsfähigkeit ihrer Systeme Zug um Zug auszubauen. So ermöglicht der Fusion-RAID-Expander beispielsweise den Anschluss von zwei 8 TB Fusion-D800-RAID-Arrays an einem Rechner. Werden diese zu einem 16-TB-Verbund in sicherer RAID-5-Konfiguration kombiniert, sollen sich Transferraten von 645 MB/s im Schreib- und 670 MB/s im Lesemodus ergeben.

Das Gehäuse im 4-HE-Format beinhaltet laut Hersteller sieben vollwertige PCIe-Steckplätze, ein eigenes Netzteil und zwei leise Lüfter für die Kühlung des 400-W-Netzteils und des Steckplatz-Bereiches. Der Fusion-RAID-Expander nimmt laut Hersteller PCIe-Karten aller gängigen Größen auf. So lassen sich neben den RAID-Controllern auch FireWire-, USB-, Capturing- und andere Schnittstellenkarten einbauen. Der Anschluss an den Host-Computer erfolgt über eine Adapterkarte, die einen einzelnen x8-PCIe-Slot belegt. In der maximalen Ausbaustufen lassen sich somit bis zu sieben Sonnet Fusion SATA-RAID-Desktop- oder Rackmount-Speichersysteme mit einem maximalen Gesamtvolumen von 56 TB anschließen.

Der Fusion-RAID-Expander (FUS-EXP7) verfügt über eine LED-Statusanzeige, erfüllt die RoHS-Richtlinien und soll kompatibel sein zu Mac Pro, Power Mac G5, Xserve und PCs mit PCIe-Steckplätzen sowie den Betriebssystemen MacOS 10.4 und höher, Windows XP mit SP2 oder Windows Vista und Linux. Zum Lieferumfang des Gehäuses gehören abnehmbare Tragegriffe, eine PCIe-Adapterkarte in halber Bauhöhe, PCIe-Verlängerungskabel sowie ein Stromkabel und ein Handbuch. Sonnet zufolge ist der Expander ab sofort zu einem Brutto-Listenpreis von rund 2.940 Euro lieferbar.

Autor: red

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