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Software-Update für FX3 von Sony

Neue Funktionen und Verbesserungen für die Kamera FX3 in den Bereichen Log-Aufnahme-Modi, LUT-Import und Timecode-Synchronisierung verspricht Sony mit Software-Version 2.0.
Sony, FX3

Für die FX3 von Sony gibt es eine neue Software-Version.

Sony hat die neue Software-Version 2.0 für seine Kamera FX3 (Test) veröffentlicht. In dieses Update sei umfangreiches Feedback von Branchenexperten eingeflossen, erläutert der Hersteller. Das Update bringt demnach neue professionelle Funktionen für die Kamera, darunter zusätzliche Log-Aufnahme-Modi, Import nutzereigener LUTs sowie Timecode-Synchronisierung mit einem speziellen Adapterkabel. Zudem bietet das Update erweiterte Funktionen, die den Nutzern noch mehr kreative Spielräume eröffnen, so Sony. Das Software-Update ist laut Sony ab sofort verfügbar: Die Nutzer können demnach das Update über einen PC oder Mac leicht direkt auf ihre Kamera herunterladen.

Sony, FX3

Es stehen neue Log-Aufnahme-Modi mit LUT-Überwachung zur Verfügung.

Die neuen Log-Aufnahme-Modi mit LUT-Überwachung ermöglichen es, bei Aufnahmen mit der S-Log3-Gammakurve die Modi Cine EI, Cine EI Fast und Flexible ISO zu nutzen, was für reibungslosere Arbeitsabläufe bei der Postproduktion sorgen soll. Flexible ISO ist ein schneller, praktischer Modus, mit dem die Nutzer die ISO-Empfindlichkeit einstellen können, um die Belichtung anzupassen. In den Modi Cine EI und Cine EI Fast wird die ISO-Empfindlichkeit für Aufnahmen auf den Basis-Wert von 800/12.800 verriegelt. Sowohl Cine EI als auch Cine EI Fast liefern Aufnahmen, die sich in der Nachbearbeitung anpassen lassen, um Licht und Schatten auszugleichen und den großen Spielraum von S-Log3 zu nutzen. In allen drei Modi können die Nutzer die Videos bei der Aufnahme gleichzeitig mit einer geeigneten LUT begutachten, um eine Vorschau auf den endgültigen Look zu erhalten.

Sony, FX3

Mehr LUT-Management, Metadaten und mehr wurden integriert.

Darüber hinaus bietet das aktuelle Update vorkonfigurierte LUTs wie »Monitor Look s709« von Sony. Beliebte Bildprofile wie »S-Cinetone« werden beibehalten. Um noch mehr kreative Freiheit zu genießen, können die Nutzer auch eigene LUTs importieren. Diese importierten LUTs lassen sich nicht nur verwenden, um den Look des Films vorab zu beurteilen, sondern können auch in das Filmmaterial integriert werden, wenn sie als Bildprofil registriert wurden.

Sony, FX3, © Sas Kaykha

Mit Version 2.0 werden weitere Bedienungsverbesserungen realisiert.

Zusätzlich bietet die neueste Software laut Hersteller weitere Bedienungsverbesserungen:

  • Neues Hauptmenü in Listenform, über das die Nutzer schnell auf häufig verwendete Elemente zugreifen können
  • Sofortige Anzeige eines Funktionsmenüs (Fn) durch Wischen nach oben auf dem Aufnahmebildschirm
  • Neuer Video-Standby-Bildschirm für einen ungehinderten Blick auf das Bild
  • Timecode-Synchronisierung und -Eingabe mithilfe eines speziellen Adapterkabels
  • AF-Hilfsfunktion zum reibungslosen Umschalten zwischen Autofokus und manuellem Fokus
Sony, FX3

Weitere Metadaten können mit Sony-Softwares und einem Premiere-Plug-In genutzt werden.

Die FX3 bietet jetzt auch zusätzliche Funktionen zur Unterstützung kreativer Workflows: eingebettete LUT- und EI-Metadaten können in der Postproduktion genutzt werden. Außerdem wurden zweierlei Shot-Marker hinzugefügt, mit denen die Nutzer Takes oder Szenen markieren können.

Diese Metadaten sind verfügbar, wenn die jeweils neueste Version der Anwendungen Catalyst Prepare3 oder Catalyst Browse von Sony verwendet wird. Ein neues »Catalyst Prepare Plug-In« für Adobe Premiere Pro soll im August veröffentlicht werden.

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