Home » Video: Ultrix FR30 – Flaggschiff für hyperkonvergente Medieninfrastruktur
Video: Ultrix FR30 – Flaggschiff für hyperkonvergente Medieninfrastruktur
Das 30-HE-Chassis der Ultrix FR30 bündelt Routing, Processing, Multiviewing und Produktionsmischer in einer softwaredefinierten Plattform – Erstkunde ist TV Skyline.
Richard Hardege stellt FR30 vor.
Mit dem System erweitert Ross Video seine hyperkonvergente Ultrix-Reihe um ein Flaggschiff für Enterprise-Anwendungen in Broadcast, Live-Produktion, Sport, Ü-Wagen und Corporate Media. Das Chassis bietet bis zu 576×576 UHD-I/O – doppelt so viel Bandbreite wie der bisherige Ultrix FR12 – und lässt sich für noch größere Deployments mit weiteren Frames kombinieren.
Statt separater Systeme für Routing, Multiviewing, Audio- und Videoprocessing, Media-Gateways, Produktionsmischer und Steuerung konsolidiert der FR30 all diese Funktionen in einer Plattform. Dazu zählen bis zu 96 Multiviewer-Heads , Up-/Down-/Cross-Konvertierung, HDR-Konvertierung, Color Correction sowie Audio-Embedding. Auch Compressed SRT und NDI beherrscht das System, ebenso die Integration von Mischern wie dem Carbonite Hypermax. Erweiterte Funktionen schaltet Ross Video über Softwarelizenzen frei, sodass Kunden klein starten und die Plattform bedarfsgerecht ausbauen können.
Wie die gesamte Ultrix-Familie ist auch der FR30 formatagnostisch und unterstützt SDI, SMPTE ST 2110, NDI, Dante, SRT, JPEG XS und weitere Standards parallel. Im Vergleich zu klassischen Broadcast-Infrastrukturen soll das System den Rackplatzbedarf um bis zu 97 Prozent, den Stromverbrauch um bis zu 89 Prozent und den Verkabelungsaufwand um bis zu 95 Prozent senken.
Praxistest bei TV Skyline
Erster Kunde des Systems ist der Ü-Wagen-Dienstleister TV Skyline, der das System beim Umbau eines Wagens im kommenden Winter integriert. Ausschlaggebend waren laut Ross Video sowohl die UHD-Fähigkeiten des Systems als auch der begrenzte Kreis an Herstellern, die Kreuzschienen dieser Größenordnung anbieten. Den Platzgewinn beziffert TV Skyline konkret: Statt zwei Racks für Kreuzschiene, Processing und Bildmischer genügen künftig 30 Höheneinheiten – Platz, den der Dienstleister für zusätzliche CCUs oder Replay-Server nutzen will. Das voll ausgestattete System wiegt rund 126 Kilogramm.



















