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NAB2009: Monitoring-Lösungen von Miranda

Miranda Technologies stellte bei der NAB2009 vor allem die neuen Multi-Monitoring-Systeme in den Vordergrund.
Kaleido-Multi-Viewer und Nvision-Kreuzschiene

Kaleido-X16 ist ein Multi-Viewer mit 16 Eingängen und 2 Ausgängen. Das Gerät kann jeden der Videoeingänge beliebig oft, in variabler Größe und Auflösung, auf die beiden angeschlossenen Monitore legen. Kaleido-X16 verarbeitet digitale 3-Gbps-, HD- sowie SD-Signale. Auch für analoge Videosignale ist Kaleido laut Hersteller geeignet. Für das Audio-Monitoring ist die Einblendung von Pegel- und Korrelationsgradmessern möglich. Die beiden Multi-Viewer-Ausgänge sind als HD/SD-SDI– oder alternativ als HDMI-Verbindungen ausgeführt. Durch die optische DVI-Erweiterung (DXF-100) des Herstellers sind Leitungslängen von bis zu 1.000 m zu den Monitoren möglich. Das Gerät benötigt bei Rack-Einbau eine HE und soll nur geringe Betriebsgeräusche erzeugen, weshalb auch eine Installation direkt im Studio möglich sei.

Außerdem zeigte Miranda mit dem größeren Kaleido-X ein Multi-Viewer-System, das speziell auf die Nvision-Kreuzschienen-Serie abgestimmt wurde. Nvision gehört seit kurzem zu Miranda. Kaleido-X bietet 96 Eingänge, deren Signale auf 8 unabhängigen Multi-Viewer-Ausgängen dargestellt werden. Das Gerät belegt im Rack 7 HE. Vorteilhaft bei der Kombination mit einem Nvision-Router ist laut Miranda deren hohe Anzahl an Ausgängen. Diese erlaube es, die Kreuzschiene auch bei Verwendung an einem Monitoring-System wie Kaleido parallel für weitere Routing-Aufgaben einzusetzen, so der Hersteller. Die VSteuerngsverbindung der Kaleido-Systeme mit einer Kreuzschiene erfolgt per Ethernet oder serieller Verbindung.

iControl PM

Mit iControl PM stellte Miranda eine Monitoring-Lösung für Playout-Anwendungen vor. Das System kann den gesamten Playout-Prozess protokollieren und hierbei mehrere Playout-Kanäle zur selben Zeit beobachten. So besteht die Möglichkeit, sämtliche beim Playout involvierten Komponenten (Server, Kreuszschienen, Master Controller, Encoder) zu überwachen. Die Kommunikation mit Geräten von Drittherstellern kann per SNMP erfolgen. iControl PM kann auch Switching-Aufgaben übernehmen, wie etwa die Umschaltung auf einen Backup-Kanal bei Problemen im Main-Playout.

NV5100MC

Den Master-Control-Mischer NV5100MC hat Miranda für den manuellen Eingriff im HD/SD-Playout entwickelt. Mit ihm kann das zur Ausstrahlung vorbereitete Material noch um weitere grafische und Tonelemente erweitert werden, unmittelbar bevor es über den Sender geht. Auch dieses Gerät ist laut Miranda für den Betrieb mit Nvision-Kreuszschienen optimiert. Die integrierte Channel-Branding-Funktion des Mischers bietet zwei Ebenen zum Einfügen von Logos, sowie drei Downstream-Keyer (DSK), die mit Fill- oder Keying-Signalen aus externen Grafiksystemen gefüttert werden.

Für umfangreichere Branding-Aufgaben kann der NV5100MC mit dem Grafik-Co-Prozessor Intuition-XG erweitert werden.

Auch ist die Kontrolle von Dolby-E-Mehrkanal-Audio möglich. Durch weitere umfangreiche Audiofunktionen soll sich das Gerät laut Hersteller auch für Broadcaster eignen, die Inhalte mit 5.1-Mehrkanal-Audio oder mehrsprachiger Tonspur senden. Das System kann 64 Inputs schalten und als Master-Controller für vier Playout-Kanäle benutzt werden. Die Signalverarbeitung des Mischers mit ihren einzelnen Modulen ist in einem 8-HE-Gehäuse untergbracht. Zur Steuerung dieses Signalprozessors stehen drei verschiedene Bedienpulte sowie ein Software-Controller für Windows XP Pro bereit.

Densite LGK-3901

Einen modularen Logo-Inserter mit DSK stellt die Steckkarte Densite LGK-3901 dar. Sie passt in das Gehäuse Densite 3, das insgesamt bis zu zehn Karten fasst. Es können bis zu fünf Grafik-Ebenen verarbeitet werden. Drei Ebenen können dabei auf intern gespeicherte Standbilder oder Animationen zugreifen. Die beiden übrigen Layer stehen externen Grafiksystemen zur Verfügung. Ein automatischer Textgenerator ist ebenfalls mit an Bord. Außerdem besteht die Möglichkeit, Voice-Overs ins aktuelle Playout-Signal einzubetten. Auch vorgefertigte Audioclips können so auf bis zu acht Kanälen verbreitet werden.

Xmedia Suite

Als passende Ergänzung zur Steckkarte Densite LGK-3901 präsentierte das Unternehmen die Xmedia Suite, ein Software-Paket das Applikationen zum Vorbereiten von Branding-Grafiken oder Asset-Management-Tools beinhaltet. So können mit Xplorer Medien-Management-Aufgaben bewerkstelligt und mit Xstudio Vorlagen für TV-Grafiken erstellt werden. Das Xmedia-Suite After-Effects-Plug-In erlaubt das Pre-Rendering von Grafiken mit dem Compositing-Programm von Adobe. Der Xplay Media Event Sequenzer steuert daen Playout komplexer Grafiksequenzen.

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Autor: red

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