Messe: 22.04.2015

NAB2015: Apple aktualisiert Final Cut Pro X, Motion und Compressor

Final Cut Pro 10.2 ermöglicht 3D-Titel, verbessertes Maskieren für Farbkorrektur und Effekte sowie native Unterstützung weiterer Kamera-Formate und GPU-beschleunigte RED Raw-Verarbeitung. Motion 5.2 bietet erweiterte 3D-Titel-Funktionen, und Compressor 4.2 soll die Aufbereitung eines Films für die Distribution erleichtern.

B_NAB15_Apple_FCPXApple präsentiert aktualisierte Versionen von Final Cut Pro X, Motion und Compressor.

Final Cut Pro 10.2 lässt Video-Cutter 3D-Titel durch Drag-and-Drop erstellen, bietet Templates und wird mit filmischen Vorlagen mit eingebauten Hintergründen und Animationen ausgeliefert. Die Anwender können aus einer Reihe von Textstilen wählen, um das Aussehen ihrer Titel mit Hunderten von Material-, Beleuchtungs- und Kantenkombinationen anzupassen. 2D-Titel können sofort in 3D konvertiert und die Änderungen in Echtzeit verfolgt werden. Für mehr Präzision bei der Farbkorrektur erlaubt es Final Cut Pro 10.2 Video-Cuttern, bis zu vier Videoscopes gleichzeitig zu betrachten, und es enthält verbesserte Shape-Masken für jeden Effekt, die als Voreinstellungen für schnellen Zugriff zu einem späteren Zeitpunkt gespeichert werden können. Zusätzlich unterstützt Final Cut Pro 10.2 nativ weitere Videoformate, darunter Panasonic AVC-Ultra und Sony XAVC-S und macht das Arbeiten mit Red-Raw-Dateien mit GPU-beschleunigter Transcodierung, Wiedergabe und Rendering schneller als zuvor – einschließlich der Unterstützung für Dual-GPUs bei Mac Pro.

Motion 5.2 soll mehr Möglichkeiten für 3D-Titel bieten. Die App ermöglicht es Nutzern jetzt, dynamische Titel mit mehreren Lichtquellen und Kameras sowie Szenen mit mehreren Layern und 3D-Titeln zu erstellen. Partner wie Ripple Training, motionVFX und FxFactory werden künftig ebenfalls neue Erweiterungen für Motion bieten. Motion beinhaltet zudem 12 neue Generatoren-Effekte, verbessertes Keyframing und erweiterte Steuerelemente zum Maskieren und zur Formgestaltung. 

Mit Compressor 4.2 soll die Aufbereitung des fertigen Films einfacher werden, besonders für die Auswertung im iTunes Store. Man wählt einfach den Film, den Trailer, die abgeschlossenen Bildunterschriften und vieles mehr und Compressor erstellt ein iTunes Store-Paket, das Nutzer dann an einen iTunes-Vertriebspartner zum Verkauf im Store weiterleiten können. Compressor liefert laut Hersteller aber auch wichtige Leistungsverbesserungen für Encoding, einschließlich schnelles GPU-Rendering beim Versand an Compressor und Hardware-beschleunigte Multi-Pass-H.264-Codierung auf kompatiblen Systemen.

Apple bietet Final Cut Pro 10.2, Motion 5.2 und Compressor 4.2 ab sofort im Mac App Store für 299,99 Euro inkl. MwSt., 49,99 Euro inkl. MwSt. und 49,99 Euro inkl. MwSt. für neue Kunden sowie als kostenlose Downloads für bestehende Anwender an.

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Autor
red
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