Broadcast, Cloud, Messe, NAB2022: 02.05.2022

Sony stellt Hawk-Eye Replay in die Cloud

Hawk-Eye Replay ist laut Sony eine leistungsstarke und dennoch kostengünstige Remote-Replay- und Highlight-Suite.

Das Sony-System Hawk-Eye Replay kombiniert optisches Tracking und Datenplattformen zu einer neuen Lösung für Remote-Replays und Highlight-Schnitt. Die Lösung wurde bereits von großen Sendern und Ligen bei Sportereignissen auf der ganzen Welt eingesetzt.

Das neue Angebot kombiniert Hawk-Eyes optische Tracking-Fähigkeiten und Datenplattformen zu einer neuen Produktionslösung.

Replay in Schlaglichtern

Die Replay-Lösung Hawk-Eye Replay kann remote betrieben werden und ermöglicht flexible Produktionsmodelle, die via Public Internet nutzbar sind.

Echtzeitdaten kommen für die Automatisierung der Workflows von Live-Sportproduktionen zum Einsatz. Die Nutzer können sich auf das kreative Storytelling konzentrieren.

Processing Nodes können in Clustern für ein offenes, zentralisiertes Ingest-Modell zusammengefasst werden. Replay Workstations und Processing Nodes lassen sich flexibel hinzufügen und damit für die jeweilige Live-Produktion anpassen. Operator erhalten Zugriff auf alle Streams – bei extrem niedriger Latenz.

Die Benutzeroberfläche von Hawk-Eye Replay.

Der Hersteller hebt weiter hervor, dass sich Hawk-Eye Replay dem Nutzer mit einer intuitiven, modularen Benutzeroberfläche präsentiert, die Live-Projekte durch anpassbare Arbeitsbereiche, verteilbar über mehrere Desktops, unterstützt. Das Toolset kann zudem für verschiedene Sportarten und Anwendungen angepasst werden.

Während der NAB2022 stellte Hawk-Eye die Cloud-Replay-Lösung erstmals vor.

Hawk-Eye Replay kann vollständig in Remote- und Cloud-Produktions-Tools integriert werden.

Sonys Cloud-Plattform Ci arbeitet laut Hersteller nahtlos mit Hawk-Eye Replay zusammen. Im Zusammenspiel mit Sony Kameras bietet Hawk-Eye Replay außerdem den Ingest und die Wiedergabe mit variabler Geschwindigkeit.

Kürzlich hat Hawk-Eye erstmals die Replay-Lösung bei einer großen Produktion vollständig in der Cloud gehostet. 80 Video-Feeds, 120 Audiokanäle und 36 TrackMan-Grafik-Tracer wurden auf AWS-Instanzen aufgezeichnet, so dass keine Hardware vor Ort erforderlich war. 38 Mitarbeiter stellten per Fernzugriff von Basingstoke in England und von Atlanta aus bis zu 32 parallele hochwertige Streams und Grafiken für OTT- und Online-Sender bereit.

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