Monitoring, Remote, Wireless: 12.10.2020

Remote Monitoring am Set

In der Pandemie schrumpfen die Teams am Set – und der Bedarf an Remote-Monitoring-Lösungen wächst. Teradek und SmallHD bieten hierfür neue Produkte an, die auch die 4K-Wireless-Übertragung praktikabel machen.



 
Remote Monitoring mit Serv Pro und Link

Teradek gehört im Wireless-Bereich zu den etablierten Anbietern – und hat mit Serv Pro und Link zwei Produkte im Angebot, die in der Pandemie einen echten Boom erleben, so Martin Kreitl.

Serv Pro überträgt 1080p-Bildsignale …
… mit nur vier Frames Delay per WLAN.

Serv Pro überträgt 1080p-Bildsignale mit nur vier Frames Delay über WLAN zum Sichten an bis zu zehn Smartphones oder Tablets mit iOs und Android. So kann jeder Mitarbeiter am Set die aktuelle Szene verfolgen und beurteilen.

Mit Link hat Teradek den passenden Dual-Band-WiFi-Router im Programm, der sowohl als Hub wie auch als Tor ins Internet fungiert. Link sorgt am Set für ein stabiles WLAN und erhöht die Reichweite, die Serv Pros üblicherweise haben, von 90 auf nahezu 300 Meter.

»Man kann Link per Akku betreiben und auch in Reihe schalten. Das ist besonders interessant, wenn größere Entfernungen überbrückt werden sollen«, erklärt Kitty Scharinger, Sales Managerin bei Band Pro. Link kann aber natürlich auch am DIT-Wagen, auf einem Stativ am Set oder im Video Village montiert werden – letztlich kommt es immer darauf an, ob man ein weitläufiges Set hat oder eher auf kleinem Raum dreht.

Monitoring in der »Core«-Cloud
Signale vom Set lassen sich direkt in die Teradek Core-Cloud übertragen.

Remote Monitoring hört nicht am Drehort auf. Alle Teradek-Encoder (bis auf VidiUs) sind in der Lage, ihre Signale auf die Core-Cloud-Plattform zu streamen. »Das bedeutet im Klartext, dass ich die Signale vom Set direkt in die Teradek Core-Cloud übertragen und in aller Welt auf diese Streams zugreifen kann«, erklärt Kitty Scharinger. So können Remote-Teams von überall aus beurteilen, was am Set gedreht wird. Es ist sogar möglich, diese Streams aufzuzeichnen und zu schneiden.

Core beherrscht die Cloud-basierte Transkodierung von HEVC zu AVC. Dank dieser Funktion ist es möglich, die Bandbreitenvorteile, die HEVC vom Encoder zu Core bietet, zu nutzen und gleichzeitig die Inhalte per AVC an die gewünschten Ziele zu übertragen.

Cine 7: Kamerafernsteuerung inklusive
Der Cine7 unterstützt nun auch die Kamerafernbedienung einer  Sony Venice.

Nicht nur Monitoring, auch die Fernsteuerung von Kameras wird am Set immer wichtiger. Mit dem Cine 7 stellte SmallHD schon vor geraumer Zeit einen On-Bord-Monitor vor, der neben der Bildkontrolle in Full-HD auch die Kamerafernsteuerung beherrscht. Sie wird über ein ein- und ausschaltbares Overlay-Menü realisiert. Jede Seite ermöglicht dem Kamera-Operator einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Kameraparameter.


Kitty Scharinger zeigt, wie man mit dem Teradek-Monitor Cine 7 jetzt auch die Sony-Kamera Venice bedienen kann.

Bis dato war diese Kamerafernsteuerung beim Cine 7 lediglich für Arri- und Red-Kameras möglich. »Jetzt gibt es aber ein Upgrade, das es erlaubt, künftig auch die Sony Venice direkt über einen Cine 7 fernzusteuern – das wird viele Kamera-Assistenten freuen«, sagt Kitty Scharinger.

Mit dem Monitormodul Bolt 4K RX, das sich einfach auf der Rückseite des Monitors andocken lässt, kann der Cine 7 selbst 4K-Kamerasig­nale in Echtzeit darstellen.
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