Anzeige

ARD Trendradar 2026

Die Menschen haben ein wachsendes Bedürfnis nach lokaler Vertrautheit, Gemeinschaft und echten Erlebnissen. Das ist ein Ergebnis des ARD Trendradars.

Neben der »Neuen Nähe« listet dieser 19 weitere Trends auf. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber auch die Medien lassen sich daraus grundsätzliche Fragen ableiten. Zum Beispiel: Wie kann es gelingen, lokal und persönlich, aber trotzdem umfassend und unabhängig für ein breites Publikum zu berichten?

©ARD Presse, WDR

Erstmals ist der Trendradar als Projekt aller ARD-Anstalten, koordiniert vom WDR Innovation Hub, entstanden. Er zeigt, welche gesellschaftlichen und technologischen Kräfte die Medien und besonders den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im kommenden Jahr prägen werden. Das Ziel: Orientierung in einer Zeit, in der Krisen, Plattformen und Vertrauensfragen gleichzeitig auf uns einwirken.

©HR, Ben Knabe

ARD-Vorsitzender Florian Hager.

»Hier zeigt sich die Stärke der ARD – wenn es darum geht, Trends zu erkennen, zu bewerten und gemeinsam ins Handeln zu kommen! Deshalb ist es so gut, dass am ARD Trendradar 2026 alle Landesrundfunkanstalten und die Deutsche Welle beteiligt sind«, sagt ARD-Vorsitzender Florian Hager.

Neben den Bedürfnissen der Menschen wie Nähe, Sicherheit oder Teilhabe steht besonders die KI im Fokus des Trendradars. 2026 werden unter anderem Fragen zur digitalen Unabhängigkeit und eine durch den Einsatz von KI bedingte Verunsicherung der Nutzerinnen und Nutzer mit Blick auf die Medien eine zentrale Rolle spielen.

©WDR/Annika Fußwinkel

WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau.

Für WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau ist der Trendradar ein wertvolles Werkzeug: »Der ARD Trendradar unterstützt uns dabei, in bewegten Zeiten gesellschaftliche und technologische Entwicklungen zu analysieren und zu bewerten. Er sensibilisiert uns für Themen, bei denen frühzeitiges und zielgerichtetes Handeln erforderlich ist. Das heißt konkret, gut überlegte strategische Entscheidungen zu treffen und umzusetzen – im Sinne unserer Nutzer.«

Im Trendradar werden die identifizierten Trends jeweils kurz beschrieben, immer ergänzt mit praktischen Beispielen, Studien und Zahlen. Am Ende liefert jedes Thema Handlungsfelder mit zentralen Fragestellungen für Medien. Beispielsweise zur Demokratie: Wie gelingt die Abwägung zwischen aufrichtigen Sorgen und Ängsten und ihrer politischen Instrumentalisierung? Bei digitaler Souveränität: Welche Rolle kann der ÖRR dabei spielen, gemeinwohlorientierte, europäische Lösungen zu entwickeln und anzubieten? Oder: Wie bündeln öffentlich-rechtliche und private Medien ihre Kräfte für faire Verhandlungen mit KI-Anbietern?

Anzeige

Most Popular

Anzeige

Newsletter

Keine Story mehr verpassen und
einfach den Newsletter abonnieren!

Anzeige

Anzeige

NABShow 2026

Die NABShow 2026 findet vom 18. bis 22. April in Las Vegas statt, die Ausstellungsflächen sind vom 19. bis 22. April geöffnet.
Las Vegas
19. bis 22. April

MPTS

MPTS 2026 – Wir feiern 10 Jahre Content Creation
London
13. bis 14. Mai

Anga Com 2026

Kongressmesse für Breitband, Medien & Konnektivität.
Köln
19. bis 21. Mai

Broadcast Asia 2026

Die BroadcastAsia 2026 findet vom 20. bis 22. Mai im Singapore EXPO statt.
Singapur
20. bis 22. Mai

CABSAT

CABSAT wurde 1993 gegründet und hat sich zu einer etablierten Veranstaltung für die Medien- und Kommunikationsbranche in der MEASA-Region (Naher Osten, Afrika, Südasien) entwickelt
Dubai
2. bis 4. Juni

IBC

Führende Veranstaltung für Content und Technologie in der Medienbranche.
Amsterdam
11. bis 14. September

Anzeige