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Broadcast Defense: Cyber-Attacken – die unsichtbare Gefahr

Gemeinsam mit Riedel Networks startet film-tv-video.de die neue Themenreihe »Broadcast Defense«. Teil 1 behandelt Supply-Chain-Angriffe.



©KI-generiert mit Adobe Firefly.

Teil 1 unserer Serie behandelt Supply-Chain-Angriffe.

In regelmäßigen Abständen beleuchtet Riedel Networks künftig, was Unternehmen jeder Größe in der Medienwelt tun können und sollten, um sich zu schützen. Jede Ausgabe widmet sich einem zentralen Security-Thema und stellt den »Angriff des Monats« vor. Denn die Medienbranche muss sich dringend mit dem Thema auseinandersetzen.

Hackerangriffe auf Medienunternehmen

Erst vor wenigen Tagen etwa musste die RTL Group einen großen Angriff erleiden. Hacker behaupteten, das Intranet von RTL gehackt und Daten von über 27.000 Mitarbeitenden erbeutet zu haben.

©Screenshot Cybernews

Der Branchendienst Cybernews hatte zeitnah über den Vorfall bei RTL berichtet.

Angriffe dieser Größenordnung zeigen, wie groß das Thema IT Security ist.

Bereits vor über zehn Jahren war mit TV 5 Monde ein großer französischer Sender Ziel eines Hackerangriffs. Damals brach innerhalb weniger Minuten das komplette Programm des Auslandssenders zusammen.

Elf Kanäle, die normalerweise 200 Regionen weltweit versorgten, waren schlagartig offline. Auch die Website des Senders sowie seine Social-Media-Auftritte waren betroffen.

©TV5 Monde

TV 5 Monde war bereits 2015 Ziel eines großen Hackerangriffs.

Erst einen Tag später gelang es den Technikern, den Sendebetrieb weitgehend wiederherzustellen. Für viele in der Branche war das ein Weckruf – der aber schnell wieder verhallt ist.

Verschärfte Bedrohungslage

Dabei hat sich die Bedrohungslage seither nicht entspannt, sondern dramatisch verschärft. Angriffe auf Medienunternehmen sind längst kein Einzelphänomen mehr. Ob Broadcaster, Produktionsfirma oder freier Dienstleister: Wer mit sensiblen Daten, wertvollen Content-Assets und komplexer Übertragungstechnik arbeitet, rückt automatisch ins Visier von Cyberkriminellen. Und gerade in der Medienbranche wiegt ein Ausfall besonders schwer – denn hier zählt jede Sekunde.

©KI-generiert mit Adobe Firefly

Hinzu kommt: Die Digitalisierung hat die Angriffsfläche massiv vergrößert. IP-basierte Workflows, Cloud-Produktionen, Remote-Zugänge und vernetzte Geräte bieten enorme kreative und wirtschaftliche Chancen – aber eben auch neue Einfallstore für Attacken. Viele Unternehmen haben diesen Wandel technisch vollzogen, ohne ihre Sicherheitsarchitektur entsprechend anzupassen. Eine gefährliche Lücke.

Zeit zu handeln

Es wird also höchste Zeit, dass die Medienbranche IT-Security nicht länger als lästige IT-Aufgabe betrachtet, sondern als strategische Notwendigkeit. Wer heute nicht in Schutzmaßnahmen investiert, riskiert morgen den Totalausfall – und damit nicht nur Sendezeit und Reputation, sondern im schlimmsten Fall die Existenz des Unternehmens. Diese Themenreihe soll dabei helfen, das Bewusstsein zu schärfen und konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen. Schritt für Schritt.

©KI-generiert mit Adobe Firefly

Es kann jeden treffen.

Cyber-Angriffe wirken für die meisten Menschen wie eine abstrakte Bedrohung. So war es auch für mich – bis ich vor eineinhalb Jahren selbst Opfer eines Hacks wurde. Von einem Tag auf den anderen war die Gefahr erschreckend real.

Ich hatte Glück: Ein IT-erfahrener Bekannter half mir, den Schaden einigermaßen zu begrenzen. Doch nicht jeder hat einen solchen Schutzengel zur Seite – und genau deshalb liegt mir dieses Thema am Herzen. Denn eines ist sicher: Es kann jeden treffen. Auch Sie oder Ihr Unternehmen.

Christine Gebhard

Seite 1: Warum ist IT Security im Medienbereich so wichtig?
Seite 2: Grundlagen der IT-Security
Seite 3: Supply-Chain-Angriff
Seite 4: Konkretes Beispiel 

Autor: Riedel Networks, C. Gebhard

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