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DaVinci Resolve 21.1 angekündigt

Blackmagic Design hat DaVinci Resolve 21.1 angekündigt, ein umfangreiches neues Update, das unter anderem die Integration eines KI-Assistenten einführt.

Die neue Version unterstützt nun die Integration mit KI-Assistenten wie Claude, Claude Code und ChatGPT Codex, sodass Kunden Projekte analysieren, Medien organisieren, Einstellungen anpassen und Batch-Renderings in alltäglicher Umgangssprache durchführen können. Kunden können ihren KI-Assistenten bitten, Highlight-Schnitte aus Langform-Videos zu erstellen, unerwünschte Clips zu entfernen und Endprodukte zu rendern, sodass sie mehr Zeit mit kreativen Aufgaben verbringen können, anstatt sich in sich wiederholenden Aufgaben zu verzetteln.

»Photo Page«

Die »Photo Page« unterstützt nun eine größere Bandbreite an Kameraformaten, darunter die GFX- und X-Serien von Fujifilm, die Leica SL und die Sony A7R VI, sodass Fotografen entsprechende Dateien nativ importieren können. Die Bildeinstellungen auf der Fotoseite lassen sich nun im Inspektor mithilfe der DaVinci Resolve-Farbpanels, einschließlich des DaVinci Resolve Micro Color Panels, anpassen, was direkte Kontrolle für schnellere und präzisere Anpassungen ermöglicht. Die ResolveFX-Unterstützung wurde um erweiterte Funktionen zum Ersetzen des Himmels bei Standbildern auf der »Color Page« ergänzt.

Auch auf der »Media Page« wurden zahlreiche Verbesserungen vorgenommen, die eine einfachere Überprüfung und Verwaltung der Medien ermöglichen. Der Quell-Viewer behält nun das ursprüngliche Seitenverhältnis der Quellmedien bei, unabhängig davon, ob die Timeline vertikal oder horizontal ausgerichtet ist. Das bedeutet, dass Nutzer, die mit beiden Formaten arbeiten, ihre Medien ohne manuelle Anpassung korrekt sehen.

Im Medienpool können nun alle bearbeitbaren Felder direkt in der Listenansicht geändert werden, und Anwender können mit der Tabulatortaste und der Eingabetaste zwischen Zeilen und Spalten navigieren, um Metadaten schneller einzugeben. Eine neue Dekodierungsoption in den Einstellungen ermöglicht es Anwendern, festzulegen, ob für KI-Tools nur Medien in voller Auflösung verwendet werden sollen, wobei auf verfügbare Medien zurückgegriffen wird, wenn die bevorzugten Medien offline sind.

Beim Exportieren eines Projektarchivs haben Nutzer nun die Möglichkeit, nur verwendete Medien einzubeziehen, zwischen Originalen und Proxys zu wählen sowie den Render-Cache, LUTs und Galerie-Standbilder einzubeziehen. Beim Konsolidieren von Projekten wird nun eine ».drp-Datei« zusammen mit den gerenderten Projektmedien mitgeliefert.

Die Multi-Cam-Workflows auf der Bearbeitungsseite wurden durch eine neue Schaltfläche für den Multi-Cam-Modus im Timeline-Viewer verbessert, die den aktuellen Clip im Quell-Viewer anzeigt und so einen nahtlosen Wechsel zwischen den Kamerawinkeln ermöglicht. Das bedeutet, dass Kunden beim Ansehen von Clips aus dem Medienpool nicht mehr die Position verlieren, da der Quell-Viewer beim Zurückwechseln zur Timeline automatisch in den Multi-Cam-Modus zurückkehrt. Beim Erstellen von Multi-Cam-Clips können Kunden nun an Timecode-Lücken trennen, wodurch sich das Material aus Mehrkamera-Aufnahmen schneller synchronisieren lässt.

Neue Tastaturkürzel unterstützen die Steuerung von bis zu 25 Multi-Cam-Winkeln, sodass Kunden, die an großen Konzert-, Sport- oder Event-Produktionen arbeiten, schneller zwischen den Kameras wechseln können. Tastenkombinationen für die Spurauswahl unterstützen nun bis zu 32 Spuren, und Audio-Wellenformen können automatisch so skaliert werden, dass sie die verfügbare Spurhöhe ausfüllen. So können Kunden die Audiopegel über Clips mit unterschiedlicher Lautstärke hinweg klar erkennen, ohne manuelle Anpassungen vornehmen zu müssen.

»Edit Page«

Der aktualisierte Trimm-Editor auf der »Edit Page« ermöglicht das direkte Ziehen im Viewer für präzise Anpassungen auf Frame-Ebene. Außerdem können Kunden nun die Clip-Dauer neben den Namen in der Timeline anzeigen lassen, wodurch sich Clips auf einen Blick leichter identifizieren lassen. Das Inspektorfenster unterstützt nun Voreinstellungen, sodass Kunden ihre bevorzugten Parameterkonfigurationen für Video, Audio, Übergänge und Transformationen speichern und wieder aufrufen können, wodurch sich wiederholende manuelle Einstellungen projektübergreifend entfallen.

Im Indexfenster können Kunden nun ihre Markerliste als professionell aufbereiteten PDF-Bericht exportieren, was den Austausch von Notizen mit Kunden oder Mitarbeitern außerhalb von DaVinci Resolve vereinfacht. Die Funktion »Mit aktueller Timeline vergleichen« verfügt über eine neu gestaltete Benutzeroberfläche für eine einfachere Navigation und Überprüfung bestimmter Teile des Schnitts.

»Cut Page«

Die »Cut Page« verfügt nun über zwei neue Optionen für den Quell-Timecode-Timer im Quellband- und im Multi-Source-Viewer-Modus. Dies bietet Nutzern präzise Referenzpunkte für Versatz und Dauer während des Schnitts. Neue Schnitt-Einstellungen, darunter „Wiedergabe beim Scrub anhalten“, „Audio beim Wechseln der Frames immer abspielen“ und „Blade wählt Clip nach dem Abspielkopf aus“, geben mehr Kontrolle darüber, wie DaVinci Resolve reagiert.

 

»Color Page«

Auf der »Color Page« unterstützt die Multimaster-Trim-Funktion nun individuelle Trim-Durchläufe für Dolby Vision-, HDR10+- und HDR Vivid-Workflows, sodass Kunden jedes HDR-Format unabhängig voneinander graden können, anstatt einen gemeinsamen Trim zu verwenden. Das bedeutet, dass Coloristen, die an mehreren Ausgabevarianten arbeiten, jede Version feinabstimmen können, ohne die anderen zu beeinträchtigen. Die Ausgabegröße kann nun für jeden Trimm überschrieben werden, was eine unabhängige Bildausschnittwahl für verschiedene Seitenverhältnisse ermöglicht, und das individuelle Caching der Timeline pro Trimm verhindert zeitaufwändiges erneutes Caching beim Wechsel zwischen den Ausgabevarianten. Beim Navigieren zwischen gestapelten Clips auf der »Color Page« bleibt die Position des Abspielkopfes nun erhalten, sodass Kunden schnell zwischen den Ebenen wechseln können, ohne die aktuelle Position zu verlieren.

DaVinci Resolve 21.1 unterstützt nun auch eine größere Bandbreite an Farbräumen und Farbmanagement-Lösungen, darunter GoPro Log, Leica L-Log, DJIs D-Gamut2 und D-Log2 sowie Vivos Wide Gamut und Log, sodass Anwender, die mit diesen Kameras drehen, nativ arbeiten können, ohne manuelle Konvertierungen vornehmen zu müssen. Zudem wurden zusätzliche Kamera-Transformations-LUTs und Auswahlmöglichkeiten für den ACES-Transform-Farbraum hinzugefügt.

Es gibt über 25 neue Krokodove-Werkzeuge, die das 3D- und Form-Toolkit erheblich erweitern. Das »Connect 3D«-Werkzeug erstellt Vertex-Verbindungen, »Heightfield Create 3D« ermöglicht eine tiefenbasierte Ebenenverzerrung mithilfe von Bildkarten, »Tube Create 3D« erzeugt pfadfolgende Rohrformen und das neue »3D Region«-Werkzeugset isoliert Effekte auf definierte Bereiche in der 3D-Umgebung. Mit dem Knoten »sPrimitive Create« können Anwender schnell einfache Formen wie Kreuz, Polygon, Rechteck und Stern generieren, während neue, erweiterte Werkzeuge zur Kantenbearbeitung komplexere Grafikdesign-Workflows unterstützen.

»Fusion Page«

Der Makro-Editor in »Fusion« unterstützt nun das direkte Laden von Makros aus DRFX-Vorlagenbündeln mit automatischer Erkennung, sodass Anwender schnell auf ihre gespeicherten Vorlagen zugreifen und diese wiederverwenden können. Makros können in bestimmten Vorlagenkategorien gespeichert werden, wodurch sie auf den Schnitt- oder Bearbeitungsseiten verfügbar sind, wo Anwender sie benötigen. Der Editor verfügt nun über eine Miniaturansichtsverwaltung und eine Funktion zum Aktualisieren ausgewählter Werkzeuge, mit der Anwender Werkzeuge im Arbeitsablauf anpassen und das entsprechende Makro nahtlos aktualisieren können, wobei Auswahlkontrollen und Layoutanpassungen erhalten bleiben.

»Fairlight Page«

Ein neuer linienbasierter Kalibrierungstyp im Werkzeug zur Objektivverzerrungskorrektur bietet Anwendern eine alternative Methode zur Korrektur von Objektivverzerrungen. Der »Fairlight Animator«-Modifikator enthält nun Regler für Hochpass- und Tiefpassfilter, mit denen Anwender bestimmte Frequenzbereiche ihres Quell-Audios gezielt ansteuern können, um Animationsparameter präzise zu steuern. MultiText unterstützt nun die Ausrichtung von Ebenen zueinander und gewährleistet so eine pixelgenaue Platzierung bei der Arbeit mit mehreren Textelementen.

Blackmagic Cloud Presentations wurde ebenfalls aktualisiert und bietet nun Unterstützung für Untertitel, das Teilen von Anmerkungen sowie das Beantworten von Kommentaren, was Kunden die Zusammenarbeit mit Auftraggebern bei der Überprüfung und Freigabe erleichtert.

Die Format- und Codec-Unterstützung wurde um die GPU-beschleunigte HTJ2K-Dekodierung mit Kakadu und die hardwarebeschleunigte HEIC-Dekodierung auf Apple Silicon erweitert, was Nutzern eine schnellere Wiedergabe und ein schnelleres Rendering mit diesen Formaten ermöglicht. Die neue Version unterstützt zudem unter Windows NVIDIA RTX Spark-Systeme. Darüber hinaus gibt es 20 neue Skript-APIs mit integrierter Konsolenunterstützung, die mehr Kontrolle über die Automatisierung von Arbeitsabläufen bieten.

»Dank der Unterstützung durch KI-Assistenten können unsere Kunden nun Claude oder ChatGPT damit beauftragen, sich um sich wiederholende Aufgaben wie das Erstellen von Highlight-Schnitten, das Organisieren von Medien oder das Batch-Rendering zu kümmern, wodurch sie mehr Zeit haben, sich auf kreative Entscheidungen zu konzentrieren«, sagte Grant Petty, CEO von Blackmagic Design. »Außerdem haben wir die Kameraunterstützung auf der Seite ‚Foto‘ erweitert, neue Multi-Kamera-Workflows und über 25 neue Krokodove-Tools in Fusion hinzugefügt sowie die Leistung von über 100 Funktionen verbessert. Es ist ein umfangreiches Update, und wir können es kaum erwarten zu sehen, was unsere Kunden mit diesen neuen Tools erschaffen werden.«

DaVinci Resolve 21.1 steht ab sofort kostenlos auf der Website von Blackmagic Design zum Download bereit und wird auf der IBC 2026 am Stand 7.C49 von Blackmagic Design vorgeführt.

 

 

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