Investition: 13.10.2006

CinePostproduction Geyer Berlin investiert in zweites Lustre

Das Berliner Postproduktionshaus setzt das digitale Color-Grading-System Lustre 2007 von Autodesk im Zusammenspiel mit einem Barco Digital-Cinema-Projektor für die Farbkorrektur ein.

Die GPU-beschleunigte Farbkorrektur der Lustre 2007 Master Station bietet Echtzeit-Playback für die primäre Farbkorrektur und erweiterte Möglichkeiten für die sekundäre Farbkorrektur in einer Auflösung bis zu 4K und 16-Bit-Farbtiefe. Eine Funktion, die CinePostproduction Geyer Berlin nach eigenen Angaben sehr intensiv nutzt, ist die Anbindung an andere Autodesk-Systeme, konkret an das Flame-Effektsystem und an Combustion. Darüber lassen sich beispielsweise visuelle Effekte importieren, farbkorrigieren und fürs Finishing dann wieder zurück an die entsprechenden Workstations geben. Mit der Trackingfunktion lassen sich Bildbewegungen einfach auf die Masken übertragen. Effekt-Plug-Ins ermöglichen, optisch erzeugte Unschärfen zu simulieren.

Insgesamt erweitert Lustre 2007 aus Sicht des herstellers und des Anwenders CinePostproduction die kreativen Möglichkeiten in der Farbkorrektur, ermöglicht die Farbkontinuität über verschiedene Aufnahmen hinweg und eine nahtlose Integration von digital erzeugten Bildern.

Das Grading des Digital Intermediates mit Lustre 2007 erfolgt wie bei der CinePostproduction Bavaria Bild & Ton (siehe Meldung) im Zusammenspiel mit der 2K-Projektion des Barco DP90 KP im gleichen Kontrast- und Farbumfang wie bei einer Kinovorführung. Die Besonderheit des Barco-Projektors: Er ist mit 3D-Color-Look-Up-Tables (LUTs) und einer Software zu deren laufenden Weiterentwicklung ausgestattet — beides wurde von Kodak eigens nach den Anforderungen des Postproduktionshauses entwickelt. Ebenso wie die von Lustre 2007 unterstützten 3D-LUTs sind sie auf die Filmbearbeitungsprozesse in den CinePostproduction Kopierwerken abgestimmt, um optimale Print-Ergebnisse zu erzielen. »Mit der neuen Grading Suite erreichen wir einen Qualitätssprung in der Farbkorrektur«, urteilt Ivar Beer, Leiter Digital Lab und Digital Postproduction.

Autor
red
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