Unternehmen: 28.12.2010

Ikonoskop liefert A-Cam dII aus und zeigt neues Testmaterial

Ende November hat der schwedische Hersteller Ikonoskop seine erste A-Cam dll ausgeliefert. Nun gibt es weiteres Bildmaterial zu sehen, das mit der Kamera aufgenommen wurde.

Als erster Kunde nahm die schwedische Produktionsfirma Ljud & Bildmedia Ende November 2010 das erste Modell der erstmals im Jahr 2008 angekündigten Digitalkamera A-Cam dll von Ikonoskop in Empfang. Weitere wurden im Dezember fertiggestellt und ausgeliefert.

Nun stellt Ikonoskop weiteres Bildmaterial zur Verfügung, das der schwedische Kameramann Erik Vallsten mit einem Prototypen der Kamera aufgenommen hat:

Bildmaterial, das der schwedische Kameramann Erik Vallsten mit einem Prototypen der A-Cam dII aufgenommen hat. Dieses Bildmaterial steht auch in voller Auflösung auf der Website von Ikonoskop zum Download bereit.

Die A-Cam dll ist eine digitale Kamera, die in 1.920 x 1.080 mit einer Farbtiefe von 12 Bit aufzeichnet und mit einem 2/3-Zoll-Sensor bestückt ist. Der Sensor wird von Kodak hergestellt, er liefert Datenströme, bei denen jedes Frame bis zu 3,5 MB groß ist. Die Bilder werden im Cinema DNG (Raw)-Format gespeichert. Um die dafür nötige Datenrate zu erreichen, musste Ikonoskop eine eigene Speicherkarte entwickeln: Sie bietet eine Kapazität von 160 GB und kann somit 35 Minuten Raw-Material aufzeichnen. Mit einer möglichen Datenrate von bis zu 240 Mbps ist sie deutlich schneller als andere Karten, die derzeit bei DSLR-Kameras eingesetzt werden.

Sicher muss man sich an das Design der A-Cam dII und auch an ihr technologisches Konzept gewöhnen: Sie weist einen ziemlich eckigen und ungewöhnlichen Body auf, sie lässt sich aber als Handheldkamera nutzen, wie auch auf ein Rig oder ein Stativ montieren. Die A-Cam dII wiegt weniger als 1,5 kg (inklusive Akku und Speichermedium) und kann mit einem LCD-Viewfinder mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel bestückt werden. Es gibt aber auch eine HDMI-Buchse für den Anschluss externer Monitore. Den Ton nimmt die Kamera mit 48 kHz in Stereo-PCM auf, weiter ist es möglich, eine Bildrate von 1 bis 60 fps einzustellen. Die Kamera lässt sich mit verschiedenen Objektivanschlüssen ausrüsten (PL, Leica M, IMS und C-Mount).

Nachteile der Kamera bestehen aber ebenfalls: Aufgrund des vergleichsweise kleinen Sensors bietet die Kamera nicht die geringe Schärfentiefe, die man von Single-Sensor-Kameras kennt, zudem ist die Kamera auch nicht sehr lichtstark. Der Netto-Listenpreis für die Kamera mit Akku und Speichermedium, aber ohne Objektiv liegt bei rund 9.700 Euro.

Autor
red
Schlagwortsuche nach diesen Begriffen
Unternehmen