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Weniger Geld aus dem Filmförderfonds

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) fördert die Produktion von Kinofilmen mit 60 Millionen Euro im Jahr. Jetzt hat die Bundesregierung eine Kürzung dieser Förderung um zehn Millionen Euro angekündigt. Der Verband Technischer Filmdienstleister (VTFF) warnt vor den negativen Folgen dieses Schritts.
B_0714_DFFFDeutschlands Filmindustrie hängt am Fördertopf. Jetzt hat der DFFF das Fördervolumen auf 50 Millionen Euro reduziert.

Die Filmförderung in Deutschland ist ein vieldiskutiertes Thema, das nun, da die Förderung des DFFF geringer ausfallen soll als im Vorjahr, wieder in den Vordergrund rückt.

So warnt der Verband Technischer Filmdienstleister (VTFF), dass die geplante Kürzung auf 50 Millionen für das Jahr 2015 nicht nur zur Abwanderung von Projekten führen, sondern auch das Vertrauen in den Filmstandort Deutschland mindern könnte. Um hier nicht den Anschluss an die teilweise deutlich besser ausgestatteten Länder wie Großbritannien, Frankreich oder Kanada zu verlieren, sollte die künftige finanzielle Ausstattung des DFFF nochmals überdacht werden, so der VTFF. Das sei notwendig zur Sicherung von Know-how und Arbeitsplätzen in Deutschland, aber auch zur Weiterentwicklung der Filmwirtschaft im europäischen und internationalen Wettbewerb.

»Fast 1.000 technisch-kreative Betriebe bieten mit etwa 14.000 Mitarbeitern international anerkannte und ausgezeichnete Serviceleistungen an. Doch nicht nur sie, sondern die gesamte Kultur und Filmwirtschaft benötigen in einer Zeit des schnellen technologischen Wandels ein international wettbewerbsfähiges Fördersystem, um diesen hochwertigen Produktionsstandort auch in Zukunft zu erhalten. Daher unterstützt der VTFF die Bemühungen von Staatsministerin Monika Grütters um eine künftige Förderhöhe von jährlich 60 Millionen Euro«, so der VTFF.

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Autor: red

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