2026_10_Blackmagic_Leader

Anzeige

Betriebsrenten treiben BR ins Minus

Der Rundfunkrat des BR genehmigte den Wirtschaftsplan 2023. Pensionsrückstellungen treiben wesentlich den handelsrechtlichen Verlust des Senders.
BR, Logo

Der BR macht im kommenden Jahr handelsrechtlich minus.

Den Erträgen von insgesamt 1.134,9 Mio. € des Bayerischen Rundfunks stehen Aufwendungen von 1.175,3 Mio. € gegenüber. Handelsrechtlich ergibt sich damit für 2023 ein Fehlbetrag von 40,4 Mio. €. Diese Höhe ist laut dem Sender weiterhin geprägt durch die gesetzlich geforderten Pensionsrückstellungen. Das wieder ansteigende Zinsniveau werde hier aber mittelfristig zu einer spürbaren Entlastung beitragen, da die Verpflichtungen dadurch weniger stark steigen als in den vergangenen Jahren, führt der BR aus. Ohne die Belastungen aus den Pensionsrückstellungen wiese der BR ein positives operatives Ergebnis aus.

BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth, Spendentelefon, © BR/Rainer Aul

BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth am Spendentelefon der Weihnachtsaktion des BR. Was sie und die anderen dort erwirtschafteten, wird natürlich zugute der Spendenaktion »Sternstunden« des BR für gute Zwecke verwendet: 11,65 Millionen Euro für Kinder in Not spendete das BR-Publikum.

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks unterstützt das Ziel, die laufende Beitragsperiode im Jahr 2024 ausgeglichen abzuschließen. Dabei sollen Einschnitte ins Programm vermieden werden, auch wenn in der Beitragsbemessung der KEF nicht alle bestehenden Risiken der allgemeinen Teuerung, der Entwicklung von Energiepreisen oder künftiger Tarifabschlüsse berücksichtigt werden konnten. Gelingen kann dies nach Auffassung des Rundfunkrats nur durch eine strikte Etatdisziplin und die Mobilisierung aller zu hebenden Ertragspotentiale im Rahmen der Regelungen des Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrags. Dieser schließt — anders als bei der öffentlichen Hand — beim Rundfunk jede Kreditaufnahme für das laufende Geschäft aus.

BR, Rundfunksrat, © BR/Lisa Hinder

Dem Beschluss des Rundfunkrates gingen intensive Beratungen des Wirtschaftsplans voraus.

Dem Beschluss des Rundfunkrates gingen intensive Beratungen des Wirtschaftsplans im Unterausschuss Finanzen, der aus Mitgliedern des Rundfunk- und Verwaltungsrates besetzt ist, und im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen des Rundfunkrates sowie im Verwaltungsrat voraus, meldet der BR. Nach Überzeugung aller Beteiligter kommen Verwaltungsrat und Rundfunkrat mit der bereits seit Jahren beim Bayerischen Rundfunk etablierten, sehr gründlichen Beratung der Kontrollaufgabe der Gremien in herausragender Weise nach, so der Sender.

BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth, © BR

BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth.

BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth: »Um auch in Zukunft möglichst viele Menschen zu erreichen und unsere starke Rolle in der Gesellschaft zu behaupten, wird sich der Bayerische Rundfunk in den nächsten Jahren weiter verändern. Bereits beschlossen sind Umschichtungen im Programm zur konsequenten Stärkung unseres Angebots für breitere Zielgruppen, aber auch Maßnahmen zur Verschlankung von Produktionsprozessen und eine Analyse im Personalbereich.«

Rundfunkratsvorsitzender Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, BR, © BR/Markus Konvalin

Rundfunkrats-vorsitzender Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert.

BR-Rundfunkratsvorsitzender Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert: »Der Rundfunkrat hat in seiner heutigen Sitzung ausführlich über den Wirtschaftsplan 2023 des Bayerischen Rundfunks beraten und diesen genehmigt. Er gibt dem BR für die beiden letzten Jahre der Beitragsperiode 2021 – 2024 weitgehend Planungssicherheit. Gerade aber aufgrund der vielfältigen medienpolitischen und finanziellen Herausforderungen muss der BR seinen Weg hin zu einem digitalen Medienhaus konsequent fortsetzen. Die Orientierung an Programm, Personal und Prozessen stellt dabei eine gute Grundlage für weitere Überlegungen dar.«

2026_10_Aja_Leader

Anzeige

2026_10-Canon_rec

Anzeige

Most Popular

2026_10_Aja_rec

Anzeige

Newsletter

Keine Story mehr verpassen und
einfach den Newsletter abonnieren!

2026_10_Lawo_rec

Anzeige

PLATIN

NEP Germany
BFE
Sony Professional Europe
Clear-Com
AJA Video Systems
Adobe
TVN LIVE PRODUCTION
Mediatec
EVS
VIDI
TV SKYLINE
Riedel Communications
Broadcast Solutions GmbH
Panasonic Connect
EIZO
KST Moschkau GmbH
MoovIT GmbH
CGI Deutschland B.V. & Co. KG

Medientage München

Bei den 40. MEDIENTAGEN München vom 21. bis 23. Oktober 2026 stehen mehr als 100 Sessions, Keynotes, exklusive Masterclasses und Meetups auf dem Programm.
München
21.-23. Oktober

Logic Roadtrip

Ein Event rund um softwarebasierte Medienproduktion. Gemeinsam mit sieben Technologiepartnern wird eine durchgängige Referenzarchitektur vorgestellt, Lösungsbeiträge werden eingeordnet und Erfahrungen aus der Praxis geteilt.
Diverse
2.-5. November

FKTG-Fachtagung 2026

FKTG-Fachtagung 2026.
Wuppertal
10. bis 12. November

Hamburg Open

Hamburg Open gibt KI eine eigene Zone, widmet Kamera- und Lichttechnik die Cine & Camera Area und baut mit dem Corporate Video Village den Bereich Unternehmensvideo aus.
Hamburg
20.-21. Januar 2027

ISE 2027

Die ISE 2027 wächst über Barcelonas Gran Via hinaus, geht stärker in Richtung Content, Kreativtechnik und Bildung – und holt mit einem eigenen Studio die Broadcast-Produktion in die Unternehmenswelt. Unter
Barcelona
2.-5. Februar 2027