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Filmfest München: Preise und Resümee

Das Filmfest München ging am vergangenen Wochenende mit der Preisverleihung in den fünf Wettbewerben zu Ende.
© Bojan Ritan / Filmfest München

Das Filmfest München ging mit etlichen Preisverleihungen zu Ende.

Zum Abschluss des Festivals fand die Preisverleihung in den fünf Wettbewerben statt: CineCoPro, CineMasters, CineVision, CineRebels und CineKindl. Weiter wurden der Fipresci-Preis, der Young Jury Awards und drei Audience Awards vergeben. Bereits am Freitagabend sind die Förderpreise Neues Deutsches Kino verliehen worden.

Das Filmfest München gibt für die diesjährige Ausgabe 91.000 Besucher bei rund 600 Filmvorführungen sowie bei den Veranstaltungen an. Bei dieser Zahl habe man in diesem Jahr auch erstmals 16.000 Besucherinnen und Besucher der diversen Netzwerk-Events des Filmfests hinzugezählt – daher die deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (2024: 71.000 Besucher).  

© Joel Heyd / Filmfest München

Julia Weigl und Christoph Gröner.

»Wir könnten nicht dankbarer sein für das Münchner Publikum, das die Entdeckungen des Festivals wirklich angenommen hat, sich von Film begeistern ließ, in den respektvollen Austausch mit Künstler_innen und ihren Werken gegangen ist. Diese große Neugier und Offenheit ist wichtiger denn je in diesen Zeiten – Film fordert uns heraus, verändert unsere Perspektiven, regt zum Nachdenken an. Und unterhält natürlich. Danke für eine herausragende Festivalwoche«, sagt das künstlerische Leitungsduo Christoph Gröner und Julia Weigl.

©Kurt Krieger/Filmfest München

Jochen Laube (Jury), Dorothee Erpenstein (FFF Bayern), Katharina Bergfeld (Produzentin, Preisträgerin CineCoPro Award 2025), Anne Carey (Jury).

CineCoPro Award

»Un Poeta« von Simón Mesa Soto und damit seine deutschen Ko-Produzent_innen Katharina Bergfeld und Heino Deckert wurden mit dem CineCoPro Award ausgezeichnet.

Ausgewählt wurde der Preisträgerfilm von Matthijs Wouter Knol (Geschäftsführer und Direktor der Europäischen Filmakademie), Jochen Laube (Produzent, Sommerhaus Filmproduktion) und Anne Carey (Leiterin der Abteilung für Film und Fernsehen in Priyanka Chopras Produktionsfirma Purple Pebble Pictures).

©Kurt Krieger/Filmfest München

CineMasters Preisträgerin Alexe Poukine (Kika) mit den Jurymitgliedern Emma Bading, Eva Trobisch und Maria Schrader.

CineMasters Award

Als bester internationaler Film wurde der Film »Kika« von Alexe Poukine mit dem CineMasters Award ausgezeichnet.

Emma Bading (Schauspielerin und Regisseurin), Eva Trobisch (Regisseurin) und Maria Schrader (Regisseurin, Schauspielerin und Drehbuchautorin) bildeten dieses Jahr die unabhängige Jury im Wettbewerb CineMasters. Vierzehn Filme konkurrierten in diesem Jahr um den Award im Wert von 15.000 Euro, gestiftet von Dorint Hotels & Resorts.

©Kurt Krieger/Filmfest München

CineVision Preisträger David Bim und Moritz Binder.

CineVision Award

Mit dem CineVision Award für den besten internationalen Nachwuchsfilm wurde »Al oeste, en zapata« von David Bim ausgezeichnet.

Die Jury, die die beste Regieleistung auszeichnete, bildeten Viola Fügen (Produzentin), Moritz Binder (Drehbuchautor) und Leo Leigh (Drehbuchautor und Regisseur). Um den CineVision Award für den besten internationalen Debütfilm konkurrierten dieses Jahr vierzehn internationale Regietalente. Der Preis, der seit diesem Jahr von Adobe gestiftet wird, ist mit 10.000 Euro dotiert.

©Kurt Krieger/Filmfest München

CineRebels Preisträger Soujiro Sanada (OKAMOTO) mit den Jurymitgliedern Clemens Schick und Anna Hints.

CineRebels Award

Der in diesem Jahr zum dritten Mal verliehene CineRebels Award geht an »Okamoto« von Soujiro Sanada.

Die diesjährige Jury bestand aus Anna Hints (Drehbuchautorin und Regisseurin), Dascha Dauenhauer (Filmkomponistin) und Clemens Schick (Schauspieler). Der CineRebels Award – eine spannende Plattform für Formatsprenger:innen und Filmabenteurer:innen wird vom Filmfest-Hauptpartner AUDI für die beste Regieleistung gestiftet. Vierzehn Produktionen konkurrierten um den mit nun 15.000 Euro dotieren Award.

©Kurt Krieger/Filmfest München

Tobias Obermeier (Programmer CineKindl) und Anja-Karina Richter (Produzentin), die den CineKindl Audience Award 2025 stellvertretend für Regisseurin Nina Wels entgegen nahm.

CineKindl Award

»Omaha“ von Cole Webley gewann den CineKindl Award für den besten Kinderfilm.

»Hola Frida!« von André Kadi und Karine Vézina wurde lobend erwähnt.

Seit 2022 stiftet die Filmproduktionsfirma megaherz den CineKindl Award für den besten Film innerhalb des CineKindl-Programms beim FILMFEST MÜNCHEN. Die Auszeichnung für herausragende Regiearbeit wurde von der Jury um Julia Lemke (Regisseurin, Kamerafrau und Autorin), Jéssica Pestana (Programmerin beim Internationalen Kinder- und Jugendfilmfestival IndieJúnior und Teil des Kurzfilmausschusses des Internationalen Filmfestivals IndieLisboa) und Korbinian Dufter (Produzent und Drehbuchautor) vergeben. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Young Jury Award

Der Young Jury Award geht in diesem Jahr an »Der Botaniker« von Jing Yi.

Audience Awards

Im Rahmen der Preisverleihung wurden auch die Audience Awards des Festivals vergeben. Sie gingen in der Kategorie national an »Zweigstelle« von Julius Grimm und international an »Sentimental Value« von Joachim Trier.

Den CineKindl Audience Award erhielt »Tafiti – ab durch die Wüste« von Nina Wels.

©Kurt Krieger/Filmfest München

Moderatorin Christina Wolf, die Audience Award Preisstifter Bernhard Blöchl (Süddeutsche Zeitung) und Markus Aicher (BR) verleihen den Preis an Joachim Trier (Sentimental Value), der durch Christoph Gröner entgegen genommen wird.

Fipresci-Preis

Seit 2015 verleiht der internationale Verband der Filmkritik – Fipresci – einen Preis in der Sektion Neues Deutsches Kino. Er geht dieses Jahr an »Sechswochenamt« von Jaqueline Jansen. 

Förderpreis Neues Deutsches Kino

Außerdem wurden deutsche Nachwuchstalente mit dem Förderpreis »Neues Deutsches Kino« ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurde Christina Tournatzés für ihren Film »Karla« als beste Regisseurin. Jacqueline Jansen sicherte sich den Preis in der Kategorie »Produzentische Leistung« für »Sechswochenamt«. Yvonne Görlach hat für ihr Drehbuch zu »Karla« den Preis in der Kategorie »Bestes Drehbuch« sowie das Mentoring-Programm der Bavaria Fiction gewonnen. Für die »Beste Schauspielerische Leistung« wurde Magdalena Laubisch im Film »Sechswochenamt« ausgezeichnet.

©Kurt Krieger/Filmfest München

v.l.n.r.: Jacqueline Jansen (Beste Nachwuchsproduzentin für Sechswochenamt), Magdalena Laubisch (Beste Nachwuchsschauspielerin für Sechswochenamt), Christina Tournatzés (Beste Nachwuchsregisseurin für Karla), Yvonne Görlach (Beste Nachwuchsautorin für Karla) beim  Förderpreis Neues Deutsches Kino.

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