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GY-DV300 von JVC: Silberrohr als VX2000-Alternative

Mit einem neuen Camcorder im DV-Format rundet JVC seine Profi-Palette nach unten ab und will ein Konkurrenzmodell zum DCR-VX2000 und dessen Profi-Variante DSR-PD150 von Sony auf den Markt bringen.

Das Silberrohr von JVC erinnert nicht nur von der Farb- und Formgebung an den Sony-Camcorder DCR-VX2000 und dessen Variante DSR-PD150 (einen Doppeltest dieser beiden Geräte finden Sie in der Info-Zone). Der GY-DV300E zielt mit seinem Listenpreis von rund 4.000 Euro und der umfangreichen Ausstattung auch auf das gleiche Marktsegment: Der Camcorder bietet ein 14fach-Zoom-Objektiv, ist mit drei 1/3-Zoll-CCD-Bildsensoren bestückt und verarbeitet die Signale intern im 12-Bit-Modus. Das ausklappbare LC-Display und auch der integrierte Sucher sind als Farbschirme ausgeführt. XLR-Tonbuchsen erlauben den Anschluss von professionellem Audio-Equipment, die DV-Buchse (IEEE-1394) ist als Ein- und Ausgang für digitale Bild- und Tonsignale nutzbar. Das Laufwerk soll dem des größeren JVC-DV-Camcorders GY-DV500 (einen Test des GY-DV500 finden sie in der Info-Zone) entsprechen und damit robuster sein als normale Consumer-DV-Laufwerke.

Zusätzlich zur DV-Aufnahme soll es der neue GY-DV300 auch erlauben, im MPEG-4-Format mit reduzierter Bildqualität auf Speicherkarten im FlashCard-Format aufzuzeichnen. Hiermit sollen Streaming-Anwendungen direkt vom Camcorder aus möglich werden, ohne die aufgenommenen Sequenzen nachträglich komprimieren und bearbeiten zu müssen.

Im Handel soll der neue JVC-Camcorder eventuell schon ab Ende 2001 verfügbar sein, es wurde an anderer Stelle aber auch der Januar 2002 als Lieferstart genannt. Während der IBC2001 wurde am JVC-Stand noch kein funktionsfähiger Prototyp oder gar ein verkaufsnahes Vorserienmodell gezeigt, sondern lediglich ein nicht funktionsfähiges Design-Modell.

Neuigkeiten gibt es bei JVC auch in puncto Anbindung von DV an D9: Es soll künftig eine IEEE-1394-Schnittstelle für D9-Maschinen geben, über die dann direkt von DV auf D9 kopiert werden kann. Bislang war für digitales Kopieren zwischen diesen Formaten ein Wandler von DV auf unkomprimierte SDI-Signale notwendig, oder die Anwender mussten den alternativen, verlustbehafteten Umweg über analoge Signalwege wählen.

Autor: red

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