Display: 16.01.2004

Aktuelle Infos zu 16:10-Displays

Mitte Dezember erschien bei www.film-tv-video.de ein Artikel zum Apple-Cinema-Display und anderen 16:10-Bildschirmen. Nun gibt es neue, ergänzende Infos und Produkte hierzu.

Die folgenden Informationen bringen Sie auf den neuesten Stand, was die Verwendung der Apple-Cinema-Displays an Windows-PCs und als HD-Monitor betrifft. Der ursprünglich zu diesem Thema erschienene Artikel steht in einer aktualisierten Version in der Info-Zone von www.film-tv-video.de zum Download bereit. Sie gelangen direkt dort hin, wenn Sie hier klicken.

Der Hersteller Dr. Bott stellt mit DVIator einen DVI-ADC-Adapter her. Mit seiner Hilfe knüpfen sowohl ältere Apple-Rechner wie auch Windows-PCs Kontakt zu den großen Displays von Apple. DVIator besteht aus zwei Komponenten: Einem Adapterkabel, das den ADC-Bus in seine drei Bestandteile DVI, USB und die Spannungsversorgung auftrennt, und einem Originalnetzteil von Apple, mit dem sich das Display unter die passende Spannung setzen lässt. DVIator kostet jetzt 99 Euro Listen-Endpreis.

Auch am PC kann man die Helligkeit des Apple-Displays beeinflussen. Das geht mit einem kleinen, kostenlosen Tool von André Beckedorf, metaException (www.metaexception.de). Das Programm steuert, wie der Apple-Treiber unter MacOS, direkt die Helligkeit der Leuchstoffröhren im Display. Das ist natürlich besser und komfortabler, als nur die Helligkeit des Bildsignals zu regeln, wie das der Grafikkartentreiber eines PCs tut. Vollständig kompatibel ist das Tool aber zumindest laut ersten Anwender-Tests nur mit der 23-Zoll-Variante des Apple-Displays: Beim 20-Zöller ist nur die Verringerung der Helligkeit möglich und die lässt sich mit dem Tool selbst nicht rückgängig machen.

Zudem gibt es erste Informationen darüber, dass der Grafikkartenspezialist Sapphire gerade an einem überarbeiteten BIOS für die PC-Karten mit ATI-Chip arbeite. Damit soll dann auch das fehlende Bild vorm Laden des Treibers der Vergangenheit angehören, das bisher die Kompatibilität der Apple-Displays mit Windows-Rechnern eingeschränkt hatte.

Mit dem HD-Bildprozessor EDP100 vom Hersteller Ecinema bietet PTV ein Gerät an, das HD-SDI in DVI mit nativer HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten konvertieren kann. Der Prozessor ist laut PTV für Apples 23-Zoll-Cinema-Display optimiert. Das Apple-Display wird ohne technische Änderung direkt an den Signalprozessor angeschlossen. Der Flachbildschirm bietet 1.200 Zeilen, von denen bei HD-Video nur 1.080 benötigt werden. Die restlichen Zeilen kann der Prozessor nutzen, um frei gestaltbare Backgrounds ein zu blenden, etwa einen Referenz-Graukeil. Verschiedene Marker sind ebenfalls einblendbar. Optional kann der über eine USB-Schnittstelle steuerbare Prozessor EDP100 einzelne Bilder aus dem HD-Video grabben und an den angeschlossenen Rechner weiterleiten.

Listenpreisänderungen gibt es bei einigen der im folgenden genannten 16:10-Monitor-Modelle anderer Hersteller. Alle anderen Modelle, die in der PDF-Version des oben genannten Artikels genannt wurden, sind nur noch als Auslaufmodelle erhältlich.

LG, L2320A: 3.300 Euro
Samsung, SyncMaster 172W MM: 650 Euro
Samsung, SyncMaster 243T: 2.900 Euro
Samsung, SyncMaster 241MP: 4.000 Euro
Sony, SDM P232: 3.000 Euro

Autor
red
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