Kamera: 19.06.2014

Telemetrics Robo Eye: PTZ-Kamera

Robo Eye von Telemetrics ist eine HD-Dome-Kamera mit Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion. Das System eignet sich sowohl für den Studiobetrieb als auch für den Außeneinsatz.

Außerdem arbeitet die Schwenk-/Neigefunktion von Robo Eye laut Telemetrics äußerst präzise, weshalb sich die PTZ-Kamera (PTZ = Pan-Tilt-Zoom) auch für den Einsatz in virtuellen Studios eignen soll. So ist mit den verwendeten Servo-Motoren eine Schwenk- und Neigegeschwindigkeit zwischen 0.01 Grad bis 90 Grad pro Sekunde möglich. Die Genauigkeit beim Stoppen auf einen bestimmten Punkt gibt Telemetrics mit 0.005 Grad an. Kamerabewegungen können so sehr genau reproduziert werden. Das Schwenken funktioniert mit Robo Eye über die vollen 360 Grad. Geneigt werden kann die Kamera über einen Bereich von 270 Grad.

Was die Bildaufnahme angeht, so nutzt Telemetrics bei Robo Eye einen CMOS-Sensor vom Typ Sony EXMOR mit einer Diagonalen von 1/3 Zoll. Der Chip besitzt eine Pixelzahl von 1952 x 1116 Bildpunkten. Als Objektiv kommt eine 30-fach Zoomoptik zum Einsatz. Die Optik deckt einen Brennweitenbereich von 4,4 mm bis zu 132 mm ab, wodurch sich die Kamera flexibel nutzen lässt. Telemetrics betont zudem den Signal-Rauschabstand von mehr als 50 dB und eine Empfindlichkeit von F8 bei 2000 lux.

Robo Eye kann alle derzeit gängigen HD-Raster ausgeben: Neben 1080i50 und 1080p50 sind beispielsweise auch 720p50 möglich. Zur Ausgabe der HD-Signale stehen Anschlüsse in HD-SDI und HDMI bereit. Ebenfalls vorhanden ist ein analoger Video-Output in BNC-Ausführung, über den sich PAL- und NTSC-Video als Composite-Signal ausgeben lässt. Sämtliche Anschlüsse für die Videoübertragung befinden sich an einer Interface-Box, die wiederum über ein Kabel mit der eigentlichen Kamera verbunden ist.

An der Interface-Box finden sich zudem die Verbindungen, die für das Steuern der Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion der Kamera sowie das Einstellen sonstiger Kameraparameter benötigt werden: Über Ethernet kann beispielsweise der im Interface integrierte Web-Server angesprochen werden. Mit jedem web-fähigen Gerät lässt sich die Kamera dann relativ einfach über den Aufruf einer Website im Browser steuern – inklusive einer Proxy-Vorschau des gerade aufgenommenen Bildes. Ebenfalls kann die Kamera aber auch über Ethernet oder RS-232C/422 mit einem entsprechenden Bedienpanel gesteuert werden. Auch eine USB-Buchse lässt sich zur Kamerasteuerung nutzen.

Roboy Eye hat ein Gewicht von ca. 6,4 kg. Die Höhe des Kameragehäuses beträgt ca. 24 cm, bei einem Durchmesser von etwa 16 cm.

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Autor
red
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