Drohne: 09.11.2016

GoPro: Rückrufaktion für Drohne Karma

GoPro ruft seine Kameradrohne Karma zurück: Bei einigen der bisher ausgelieferten rund 2.500 Exemplare gab es Stromausfälle.

Im Oktober 2016 hatte GoPro mit der Auslieferung seiner ersten eigenen Kameradrohne begonnen. Nun hat der Hersteller die Auslieferung vorerst gestoppt und ruft die bisher nach Firmenangaben rund 2.500 ausgelieferten Exemplare der faltbaren Drohne zurück: Bei einigen der Geräte sei es zu Stromausfällen und in der Folge zu Abstürzen des Fluggeräts gekommen.

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Notlandung: GoPro ruft die neu vorgestellte Kameradrohne Karma zurück.

Nach Firmenangaben handelt es sich dabei nur um einige wenige Fälle, aber aus Sicherheitsgründen ruft der Hersteller die Drohne komplett zurück und erstattet allen Kunden den Kaufpreis. GoPro bittet alle Kunden, die Drohne nicht mehr zu nutzen und sie inklusive des gesamten Zubehörs zurückzugeben, auch wenn das jeweils eigene Gerät bisher störungsfrei funktionierte.

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Die Kunden werden gebeten, die Drohne und das gesamte Zubehör zurückzugeben, sie erhalten den Kaufpreis zurück.

Es handelt sich also nicht um eine Umtauschaktion, sondern um einen Rückkauf der ausgelieferten Drohnen. GoPro beabsichtigt aber nach eigenen Angaben, die Drohne erneut anzubieten und in den Handel zu bringen, sobald das Problem identifiziert und gelöst wurde.

GoPro hatte die Karma-Drohne erst im September 2016 offiziell vorgestellt und seit Oktober zum Preis von rund 725 Euro ausgeliefert.

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