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Praxistest iPhone 16 Pro als Filmkamera, Teil 2: Kamera-Apps

Welche Kamera-Apps funktionieren am besten beim Dreh mit dem iPhone 16 Pro? Eine Übersicht.




iPhone Camera App

Auch die iPhone Kamera App liefert gute Ergebnisse. Die Einstellmöglichkeiten – wohl nicht für Profis gedacht – sind teilweise in den Systemeinstellungen versteckt.

©Andreas Frowein

Das GUI der iPhone Kamera App sieht aufgeräumt aus.

©Andreas Frowein

Es fehlen auf der Startoberfläche viele Einstellungsmöglichkeiten. Einige sind tief in den iPhone-Einstellungen versteckt.

Die iPhone Kamera App hat allerdings zwei Alleinstellungsmerkmale: einerseits die einstellbare »Schärfentiefe« – ähnlich dem Effekt bei der Blendenöffnung. Sie wird hier jedoch, unabhängig vom vorhandenen Licht, elektronisch erzeugt. Andererseits: die vier Mikrofone werden separat aufgezeichnet und können später im Audiomix des iPhone Players, in der Foto App oder in einem Tonprogramm gemischt werden.

Um die vier separaten Tonspuren für die Mischung zu erhalten, muss in ›Standard‹ exportiert werden. Die exportierte MOV-Datei hat sechs Audiotracks, eine Stereospur mit dem ›Standard‹-Mix und die vier separaten Monospuren. Diese Audiospuren müssen zur Anpassung im Tonprogramm nach dem Import in separate Spuren teilweise invertiert und in der Lautstärke angepasst werden, um die Effekte ›Im Bild‹, ›Studio‹ und ›Kino‹ beziehungsweise etwas dazwischen zu erzeugen. Dazu braucht es jedoch etwas Übung.

©Andreas Frowein

Manuelle Blende, Fokus, Empfindlichkeit sucht man vergeblich.

Wer es nicht ganz genau benötigt, kann entweder das Video mit einem voreingestellten Audio-Mix exportieren oder einen Workaround nutzen:

©Andreas Frowein

Der Audiomix kann nach der Aufnahme in der Foto-App eingestellt werden.

Den Video-Clip einmal im Standard-Mode und einmal im Studio-Mode – oder denjenigen, die dem gewünschten Klang am nächsten kommen – exportieren und den Videoclip mit einer der Tonversionen auf die Timeline legen.

©Andreas Frowein

Neben Standard gibt es drei weitere Voreinstellungen.

Anschließend nur das Audio der zweiten Version synchron auf eine separate Stereo-Tonspur legen und bei der Mischung das gewünschte Verhältnis einstellen.

Die Funktion der »Kamerasteuerung« des iPhone 16 Pro haben wir – obwohl sie teilweise auch in anderen Apps nutzbar ist – kaum verwendet, da sie etwas fummelig und bei einem im Cage befindlichen iPhone nicht erreichbar ist.

 

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Autor: Andreas Frowein

Bildrechte: Andreas Frowein

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