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Canon führt C2PA-System zur Bildauthentifizierung für News ein
Canon Inc. und Canon Europe Ltd. führen ab Mai 2026 das Authenticity Imaging System für ausgewählte Kameramodelle in der EMEA-Region ein. Die Lösung basiert auf dem C2PA-Standard und ermöglicht die Ausstellung von Zertifikaten, das Anbringen vertrauenswürdiger Zeitstempel sowie die Überprüfung der Content-Historie.
Unterstützt werden zunächst die C2PA-fähigen Modelle EOS R1 und EOS R5 Mark II. Das System bettet Provenienz-Informationen bereits zum Aufnahmezeitpunkt in die Bilddaten ein und schafft damit die Grundlage für eine lückenlose Nachverfolgung – von der Aufnahme über Bearbeitung und Distribution bis zur Veröffentlichung.
Hintergrund ist der rasante Fortschritt generativer KI: Bildmanipulationen und gefälschte Fotos stellen Medienhäuser vor wachsende Herausforderungen, die Herkunft ihres Bildmaterials glaubwürdig nachzuweisen. Canon ist 2023 der C2PA sowie der Content Authenticity Initiative (CAI) beigetreten und entwickelt seither Provenienz-Management-Technologien auf Basis internationaler Standards.
Im Vorfeld der Markteinführung testete Reuters das System unter realen Bedingungen. Bei Aufnahmen mit EOS R1 und EOS R5 Mark II mit aktivierter Image-Authenticity-Funktion konnten authentifizierte Provenienz-Daten laut Canon zuverlässig erzeugt werden.
Perspektivisch plant Canon, das System über den Nachrichtenbereich hinaus auf weitere Anwendungsfelder auszuweiten, darunter staatliche Einrichtungen, Gesundheitswesen und Forschung.
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