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ToolsOnAir erweitert Core I/O um macOS Recording Nodes

ToolsOnAir erweitert seine Linux-basierte Core I/O Plattform um eine macOS Capture Engine. Die zentrale Core I/O Plattform bleibt weiterhin auf Linux – macOS kommt als zusätzliche Recording-Node-Option hinzu und nutzt die Media Engines von Apple Silicon für effiziente SD, HD- und UHD-Aufzeichnungen in ProRes und H.265.
©ToolsOnAir

Live Preview.

Core I/O ist eine leistungsfähige, softwaredefinierte Video-I/O-Plattform für SD, HD und UHD, die für die Verbindung von lokalen und cloudbasierten Broadcast-Workflows entwickelt wurde.

Die zentrale Core I/O Plattform und deren Core bleiben dabei Linux-basiert. Neu zur IBC ist die Möglichkeit, macOS-Systeme als zusätzliche Recording Nodes innerhalb einer Core I/O Infrastruktur einzusetzen. Damit erweitert ToolsOnAir die Auswahl an Hardware-Plattformen, ohne die bestehende Linux-Architektur zu verändern.

Vorgeführt wird die neue macOS Capture Engine gemeinsam mit dem Partner Aja Video Systems und dessen Io Xpand sowie Corvid HD- und UHD-PCIe-Karten.

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Rough Cut Editor.

Der Zeitpunkt für diese Erweiterung ist günstig: Server-Hardware ist derzeit knapp und teuer. Gerade bei anspruchsvollen ProRes-Recording-Workflows bietet Apple Silicon durch seine integrierten Media Engines eine interessante Alternative mit hoher Performance, geringerem Energieverbrauch und kompakten Systemen.

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Flows.

Für bestehende und neue Core I/O Installationen bedeutet das vor allem zusätzliche Flexibilität: Kunden können weiterhin qualifizierte COTS-Server und ihre bestehende Linux-Infrastruktur einsetzen und diese dort, wo es sinnvoll ist, um macOS Recording Nodes ergänzen. Core I/O bleibt damit hardwareunabhängig und ermöglicht den parallelen Einsatz unterschiedlicher Plattformen innerhalb eines Workflows.

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Newsroom Integration.

Auch das Loop Recording samt Segment Exporter wurde erweitert und bietet nun Live Preview und Clipping in Echtzeit. Hinzu kommen automatisierte Proxy- und Thumbnail-Erstellung, ein neuer browserbasierter Rough Cut Editor sowie ein leistungsfähigerer File Browser mit Preview-, Trim- und Subclip-Funktionen.

Bei Sportproduktionen lassen sich während einer laufenden Loop-Aufzeichnung relevante Szenen direkt markieren, clippen und ohne Unterbrechung der Aufnahme zur weiteren Bearbeitung bereitstellen.

Besonders interessant ist der Workflow für Newsrooms und Live-Produktionen mit geringem Personalaufwand: Ein einzelner Operator kann über ein zentrales Dashboard mehrere Recording-Kanäle überwachen und direkt auf den laufenden Signalen Live-Clipping durchführen. So lassen sich beispielsweise bei Pressekonferenzen relevante Aussagen oder Segmente bereits während der laufenden Aufnahme auswählen und unmittelbar an den browserbasierten Rough Cut Editor übergeben.

Dort kann der Operator aus den Clips einen Rough Cut oder bereits eine sendefertige Datei erstellen und diese anschließend an das NRCS übergeben. Der zuvor im Rundown angelegte Placeholder wird dabei durch das fertige Material ersetzt. Über die MOS-Integration erscheint der Beitrag automatisch im Rundown und gleichzeitig im Playlist Widget von Core I/O – und steht dort direkt für das Playout bereit.

ToolsOnAir zeigt die neuen Funktionen auf der IBC 2026 in Amsterdam.

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