Messe: 24.09.2013

IBC2013: Quantel zeigt Revolution-Q-Produkte

Quantel stellt mit der Speichererweiterung für Enterprise sQ eine der ersten Lösungen seines RevolutionQ-Projektes vor. Im Video beschreibt Thomas Birner den aktuellen Stand der Entwickung und erläutert, wie Quantel für die Produktion der Leichtathletik-WM in Russland das Logging-Tool von MBT in die Enterprise-sQ-Plattform integriert hat. Dank dieser Lösung stand das Material unmittelbar nach dem Logging für die weitere Verarbeitung bereit.

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Während der IBC in Amsterdam hat Quantel eine der ersten Lösungen seines Revolution-Q-Projekts gezeigt: die Speichererweiterung für Enterprise sQ. Damit lässt sich die Speicherkapazität von News- und Sportproduktionssystemen im Broadcastbereich enorm ausweiten, ohne den Workflow zu beeinträchtigen. Durch diese Entwicklung wird es möglich, die Online-Speicherkapazität um das Zehnfache zu steigern, weil die Speicherkapazität der traditionellen Archivsysteme auch online genutzt wird.

Der zusätzliche Speicher ist für alle Nutzer des Enterprise sQ-Systems transparent und zugänglich. Da die Datenverwaltungs-Software komplett in das System integriert ist, spielt es keine Rolle mehr, wo die Daten gespeichert sind. Die Videodaten können in gewohnter Weise wie in einem lokalen Speichersystem abgerufen, gesichtet, ausgewählt und geschnitten und gesendet werden. Dafür sorgt eine alternative Infrastruktur zwischen dem Speicher und der Schnittstelle zum Speicher vom Enterprise sQ-System. Das Ergebnis ist ein schneller Workflow, der auf zwei unterschiedlichen Speicher-Infrastukturen basiert und vergleichsweise günstig ist. Quantel will diese Speicherlösung noch vor Ende dieses Jahres auf den Markt bringen, was den Kunden von Enterprise sQ die Möglichkeit gibt, die Speicherkapazität ihres Systems deutlich zu erweitern.

Eine weitere Entwicklung des Revolution-Q-Projekts ist der QTube InterSite-Workflow, der es ermöglicht, von jedem Standort aus und zu jeder Zeit Videodateien abzurufen, zu bearbeiten und sofort auszuspielen. Mit QTube Intersite können die Anwender die erforderlichen Szenen sowohl lokal in ihrem System als auch auf sQ-Servern an einem ganz anderen Standort suchen und in ihre Timeline ziehen, um den fertig geschnittenen Beitrag entweder vom eigenen Rechner oder einem entfernt gelegenen Server auszuspielen. Durch den Einsatz von QTube Intersite erfolgt das Streaming und Verschieben des Materials komplett automatisch und ist somit vollkommen transparent für den Anwender,

Mit der QTube InterSite lassen sich auch komplexe Sendungen wesentlich schneller produzieren, da die Redakteure sofortigen Zugriff auf sämtliche Inhalte haben, die innerhalb ihres weltweiten Zugriffsbereich vorgehalten werden. Sogar Inhalte, die gerade erst an einem Standort eingelesen werden, können sofort an jedem anderen Standort verwendet werden, denn dank QTube Intersite entfallen sämtliche Wartezeiten, so Quantel.

QTube InterSite ist ein Streaming-basierter Workflow, bei dem die Sichtung sowie die kreative Bearbeitung in niedriger Auflösung erfolgt und das Ergebnis nur aus den Metadaten generiert wird. QTube InterSite bewegt die hoch auflösenden Sequenzen automatisch zwischen den Standorten, so dass der Beitrag immer genau dort zum Playout vorliegt, wo er benötigt wird. Bei diesem Verfahren werden nur einzelne Frames bewegt, wodurch sich die Effizienz des Netzwerkes maximiert und die Time-to-Air-Geschwindigkeit minimiert. Quantel will QTube Intersite ab Oktober 2013 an die ersten Kunden ausliefern.

Eine interessante Anwendung im Broadcastbereich realisierte Quantel bei der Leichtathletik-WM in Moskau. Dort integrierte Quantel das Logging-Tool von MBT in die Enterprise-sQ-Plattform. Dank dieser Lösung stand das Material nach dem Logging sofort für die weitere Verarbeitung bereit, erklärt Thomas Birner. 

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Autor
red
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