Projection Mapping (auch Video Mapping oder Spatial Augmented Reality genannt) ist eine Projektionstechnik, bei der Videobilder nicht auf eine klassische, flache Leinwand projiziert werden, sondern auf unregelmäßige, dreidimensionale Oberflächen – Gebäudefassaden, Skulpturen, Fahrzeuge oder auch ganze Innenräume.
Das Grundprinzip:
Die Zielfläche wird zunächst präzise vermessen (meist per 3D-Scan oder photogrammetrisch), sodass ein digitales Abbild ihrer Geometrie entsteht. Anhand dieses Modells wird das Videomaterial so vorverzerrt und zugeschnitten, dass es sich beim Auftreffen auf die reale Oberfläche optisch exakt einpasst – Fenster, Vorsprünge, Säulen oder Reliefs werden dabei gezielt berücksichtigt, ausgespart oder als Bildträger genutzt.





