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Adobe bündelt Kreativ-Tools in neuem ChatGPT-Plugin
Adobe hat ein neues, einheitliches Plugin für ChatGPT vorgestellt. Es ersetzt die im Dezember 2025 veröffentlichten separaten Adobe-Konnektoren für Photoshop, Adobe Express und Acrobat und bündelt sie zusammen mit Werkzeugen aus Firefly, Premiere, Lightroom, Illustrator, InDesign und Adobe Stock in einer Lösung. Künftig greift man also über ein einziges Plugin auf sämtliche Kreativ- und Produktivitätstools zu, statt mehrere Konnektoren einzeln aufzurufen.
Das Prinzip: Man beschreibt im Chat das gewünschte Ergebnis, das Plugin wählt im Hintergrund die passenden Adobe-Werkzeuge aus und liefert das fertige Asset. Zu den genannten Anwendungsfällen zählen:
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Kampagnenmotive: Aus einer Reihe von Fotos einen einheitlichen Look erzeugen, die Assets in der Creative Cloud speichern und eine starke Aufnahme in ein Produkt- oder Verpackungsmockup verwandeln.
- Social-Video-Cutdowns: Ein Langvideo in einen dynamischen Schnitt verwandeln und automatisch für YouTube Shorts, Instagram Reels & Co. anpassen.
- Vorlagen-Workflows: Design-Templates durchsuchen, Text und Farben anpassen und das Ergebnis als animierte Social-Media-Version oder druckfertiges PDF ausgeben.
Für komplexere Projekte mit Bearbeitung auf Pixelebene bleibt der Wechsel in die Flaggschiff-Apps wie Photoshop, Premiere und Adobe Express vorgesehen – das Plugin dient als Einstieg, nicht als Ersatz.
Aktiviert wird die Integration über die ChatGPT-Plugin-Verwaltung oder direkt per Eingabe von „@Adobe“ im Chat. Ein Adobe-Konto ist nicht zwingend erforderlich: Gäste erhalten Zugriff auf einen Großteil der Werkzeuge, erst der Login schaltet generative Funktionen, den Zugriff auf Creative-Cloud-Dateien und die sitzungsübergreifende Speicherung frei. Der Rollout erfolgt weltweit ab sofort für ChatGPT Web und App. Ähnliche Integrationen bestehen laut Adobe bereits für Claude und Copilot, Slack und Gemini sollen im Laufe des Monats folgen.












