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Beständiger Wandel

Große Teile der Branche befinden sich derzeit mitten in einem Wandlungsprozess — der eigentlich in den vergangenen Jahren gar nie richtig aufgehört hatte, sich aber nun noch einmal deutlich intensiviert: Die Firmenkäufe der vergangenen Wochen belegen das auf eindrucksvolle Weise. Aber muss sich ein (auch) technologiegetriebener Markt wie die Broadcast-Branche nicht zwangsläufig permanent umbauen? Die der Branche zugrunde liegende Technik ist ja beileibe auch nicht stehengeblieben.

Mit dem wachsenden Tempo des Wandels wird es für Hersteller und Anbieter, wie auch für die Kunden schwierig, Entscheidungen zu fällen, die langfristige Auswirkungen haben (können). Da sich die Technik immer schneller überlebt, muss man mitziehen, um im Rennen zu bleiben. Gleichzeitig kann und will sich keiner erlauben, in eine Sackgasse zu geraten.

Ein Problem dabei: Wer sind die wichtigen Player von morgen? Diese zu identifizieren, ist besonders in Feldern wie bei der Entwicklung hin zur Remote-Production und zu IP-basierten Produktionssystemen so wichtig, wie schwierig. Wer einen tiefgreifenden Wandel vollziehen will oder muss und dabei auf das falsche Pferd setzt, der ist noch deutlich stärker gekniffen, als wenn man beispielsweise »nur« in die falsche Schnitt-Software investiert hat.

Es ist dabei Segen und Fluch zugleich, dass die Technik selbst immer billiger wird: So kann man als Anwernder einfacher mitschwimmen, aber man muss auch viele Kompromisse eingehen und vieles bekommt dadurch auch einen Ex-und-Hopp-Charakter.

Das zieht ein neues Mindset nach sich. Vieles, was früher sequenziell ablief, ist heute parallelisiert: Sich in Ruhe orientieren, entscheiden, festlegen und dann viele Jahre mit dieser Entscheidung glücklich leben und arbeiten, das wird in Zukunft wahrscheinlich immer seltener funktionieren — zumindest im Beruf. Es gibt wohl kaum eine Alternative dazu, sich permanent zu orientieren, zu wandeln und umzubauen, wenn man in der Medienbranche auch in Zukunft eine Rolle spielen will. Das Leben ist eine Baustelle …

Sie werden sehen.

Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

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