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Es tut sich was

Das Jahr ist noch nicht alt, und schon berichten etliche Verleiher von größeren Investitionen in neues Equipment. Einen besonders fetten Deal meldet Wellen+Nöthen aus Köln: Für die bevorstehenden Winterspiele in Turin wird das Unternehmen den Sendern ARD und ZDF umfangreiches SD-Equipment vermieten. Mit Blick auf weitere Verleihpläne hat Wellen+Nöthen im Zuge dieses Auftrags in rund 80 HD-Maschinen investiert, die in Turin zwar in SD arbeiten, später aber an HD-Kunden verliehen werden sollen.

Andere Verleiher sind nicht minder aktiv, wenn auch aktuell nicht in diesen Größenordnungen: Volker Rodde aus Köln etwa oder Martin Ludwig aus München bauen ihre HD-Verleihparks stetig aus — und auch andere Firmen folgen mit Investitionen in HD.

Sind das nun endlich die positiven Vorboten der WM, die schon seit längerem beschworen werden?

Teilweise mag das zutreffen. In der Realität brauchen aber alle Firmen eine längerfristige Perspektive, wenn sie in teures HD-Equipment investieren, als eine einzige Großveranstaltung sie eröffnen kann. Da es sich bei der Mehrzahl der Branchenteilnehmer nicht um Hasardeure handelt, darf man also davon ausgehen, dass HD zumindest auf der Produktionsseite im Jahr 2006 auch in Deutschland tatsächlich deutlich vorankommt – auch nach der Fußball-WM.

Wer sich fragt, wie die HD-Entwicklung weiter geht, blickt gerne in die USA. Was kommt? Welche Technologien setzen sich durch? www.film-tv-video.de hatte die Gelegenheit, darüber beim Media-Forum des HD-Pioniers Band Pro in Los Angeles vor Ort mit Experten aus der Praxis zu sprechen. Die sind sich weitgehend einig, dass HD in den USA längst über die Early-Adopter-Phase hinaus und den Kinderkrankheiten entwachsen ist (mehr dazu lesen Sie im Beitrag »Mehr als ein HD-Händler: Band Pro«).

Apropos Kinderkrankheiten: HDV, das Einstiegsformat in die HD-Welt, wird auf immer breiterer Basis im Profi-Bereich genutzt — oft mit ganz erstaunlich hochwertigen Ergebnissen. Bisweilen aber auch unter Auftreten gänzlich unerwünschter Effekte: Drop-Out-Probleme, wie man sie aus den Anfängen des DV-Formats kennt, plagen nun auch HDV-Anwender. Ein neuer Beitrag bei www.film-tv-video.de fasst Erfahrungen und Praxistipps zu diesem Thema zusammen.

Das einzige, was die noch raschere Verbreitung von HD nach wie vor hemme, sei der Mangel an HD-Knowhow im Markt, urteilt Jeff Cree, HD-Urgestein aus den USA: Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, das zu ändern.

Sie werden sehen.

Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

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