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Kodak: Neue Digital-Cinema-Installationen und »Monster House« in 3D

Zahlreiche neue Installlationen von Kodaks Digital-Cinema-System belegen aus Sicht des Herstellers den ungebrochenen Trend zu digitalen Kinosystemen. Mit »Monster House« in 3D, in dessen D-Cinema-Aufbereitung Kodak involviert war, gibt es einen Kinostart in Nordamerika, der das digitale Kino weiter befeuert.

In den vergangenen Wochen haben Kodak-Techniker nach Firmenangaben in neun US-Bundesstaaten und in Kanada komplett vernetzte 3D-Digital-Systeme installiert, über die künftig insgesamt 27 Multiplex-Leinwände von acht unterschiedlichen Kinobetreibern mit Programm beschickt werden. In Australien und Singapur sollen in den kommenden Wochen weitere Installationen des Kodak-Kinosystems folgen.

Das digitale Kinosystem von Kodak umfasst Barco-Projektoren aus der D-Cine-Baureihe und das Real-D Cinema-System, die Vernetzung und Steuerung der einzelenen Komponenten erfolgt durch das Kodak Digital Cinema Operating System.

Als konkreten Anlass für die Umstellungen nahmen die Kinobetreiber in Nordamerika laut Kodak den Start von »Monster House«, der jüngst in den USA und in Kanada ins Kino kam. Kodak war im Vorfeld dieses Filmstarts nicht nur mit den Installationen befasst, sondern auch mit dem Service für die Kinos und mit dem gesamten Digitalisierungsprozess des Films.

»Wir entwarfen unser System aus der Sicht des Kinobetreibers«, sagte Bob Mayson, General Manager Kodak Digital Cinema. »Dies ist eine großartige 3D-Anwendung, aber sie geht bei weitem über eine komplette Kinovorstellung mit digitaler Pre-Show und dem Hauptfilm hinaus. Das Kodak-System ist flexibel und für die Anforderungen der Kinobetreiber konzipiert — auf weltweiter Basis.«

Kodak bereitete laut Mayson den gesamten Inhalt von »Monster House« digital auf und lieferte auch 2D- und 3D-Trailer an die Kinos. »Beides läuft nahtlos und ohne Probleme«, sagt Mayson, »unser System arbeitet im Mix von 2D und 3D sowie in MPEG- oder JPEG-Formaten.«

In den vergangen 18 Monaten hat Kodak nach eigenen Angaben die digitale Bearbeitung und Verteilung von 24 Filmen durchgeführt, die von 7 verschiedenen Studios kamen. Im Mai diesen Jahres wurde beispielsweise »Mission: Impossible III« für 170 Leinwände in Nordamerika digital aufbereitet (siehe News), in die File-Formate von vier unterschiedlichen Server-Herstellern verpackt, und über Festplattenversand oder Satellitenübertragung verteilt.

Autor: red

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