Editorial, Kommentar, Top-Story: 20.04.2007

NAB2007: Wieder mehr Besucher

Seit 16:00 Uhr Ortszeit ist die NAB2007 vorüber. Die traditionsgemäß insgesamt eher ruhige Stimmung des letzten Messetages ist damit schlagartig wieder hektischer Betriebsamkeit gewichen: die Abbauteams sind nun in den Messehallen am Werk.

Der Veranstalter gibt die folgenden offiziellen Besucherzahlen bekannt: Insgesamt haben sich demnach 108.232 Besucher für die NAB2007 registriert. Das sind rund 3.200 mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Besucher von außerhalb der USA an dieser Gesamtzahl ist nach offizieller Zählart um rund 1.300 Besucher auf insgesamt 26.824 angewachsen. Damit ist die NAB wieder ein bisschen internationaler geworden, was auch viele Aussteller so empfunden haben, mit denen das Redaktionsteam während der Messe über dieses Thema gesprochen hatte.

Die Versuche des Veranstalters, durch eine andere Verteilung der Messestände die Besucherströme zu entzerren und anders zu lenken, war nur teilweise erfolgreich: Wer öfter zwischen den Hallen wechselte, der erlebte zur gleichen Tageszeit am gleichen Wochentag gähnend leere Messeflure in der einen und dichtgedrängte Menschentrauben in der anderen Halle. Dass Grass Valley und Harris in der Nordhalle waren, wo sich früher ausschließlich Radio und Audio tummelten, war aber sicher aus Veranstaltersicht keine schlechte Idee. Da gleiche gilt auch für die Maßnahme, Apple und Avid räumlich zu trennen. Zwischen deren Ständen gab es in den Vorjahren oftmals kein Durchkommen, und oft versuchten sich die beiden Hersteller auch gegenseitig zu übertönen.

Die Stimmung war während der Messe insgesamt recht gut, es gab wieder viele Neuheiten, darunter auch zahlreiche substanzielle Ankündigungen. Die Redaktion hat versucht, das Wichtigste schon während der Messe zu berichten. Ab Montag beginnt dann die Nacharbeit und in deren Folge wird es auch wieder einen umfassenden und detaillierteren Messebericht geben, der zusätzliche Informationen bietet und weiter in die Tiefe geht.

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Autor
Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller
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