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Drastische Preissenkungen bei The Foundry

Autodesk hat die Entwicklungslizenz für den Plug-In-Hersteller The Foundry nicht erneuert. The Foundry reagiert auf diese Entscheidung mit enormen Preissenkungen seiner Autodesk-Plug-Ins.

Der englische Software-Entwickler The Foundry hat seine Preise für die Autodesk-Advanced-Systeme um fast 80 % gesenkt. Damit reagiert die Firma auf Autodesks Ankündigung, die Entwicklungslizenz für The Foundry nicht mehr zu erneuern und somit die zwölfjährige Partnerschaft zu beenden. Autodesk begründet diese Entscheidung damit, dass sich The Foundry mit seiner Software Nuke immer mehr zum Autodesk-Wettbewerber entwickelt habe.

Aufgrund dieser Entscheidung gehört The Foundry künftig nicht mehr zu Autodesks Authorized Developer Network (ADN). Somit kann The Foundry die Entwicklung und den Support seiner Autodesk-Produkte Keylight, Furnace und Tinder nicht mehr garantieren.

Ursprünglich wurde The Foundry im Jahr 1996 gegründet, um Tinder zu entwickeln. Simon Robinson, Mitbegründer von The Foundry, bedauert dem Vernehmen nach die Entscheidung von Autodesk, beteuert aber gleichzeitig, dass die Autodesk-Plug-Ins für The Foundry längst keine elementare Geschäftsgrundlage mehr seien, schließlich sei die Firma in den vergangenen Jahren beträchtlich gewachsen. So vermarktet The Foundry neben dem eigenen Compositing-Programm Nuke seine Plug-Ins auch für eine Vielzahl von anderen Compositing- und Editing-Produkten, darunter Shake, Fusion und Final Cut.

Autodesk bot The Foundry eine unverbindliche mündliche Zusage an, durch die The Foundry weiterhin Autodesk-Plug-Ins unterstützen könnte. Jedoch könne The Foundry durch die Unsicherheit dieser Aussage seinen Autodesk-Kunden derzeit nicht den vollen Support garantieren, so The Foundy. Die Preissenkungen sollen noch den ganzen Januar 2009 über gelten. Ob das Angebot danach zeitlich ausgedehnt wird, ist im Moment noch offen.

Autor: red

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