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CineMedia: Insolvenzverfahren eröffnet

Nachdem bereits am 31.10.2013 das Amtsgericht München das Insolvenzverfahren über das Vermögen der CineMedia Film Aktiengesellschaft Geyer-Werke eröffnet hat, folgte am 01.11.2013 nun auch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der CinePostproduction GmbH. In beiden Verfahren wurde Rechtsanwalt Stephan Ammann zum Insolvenzverwalter bestellt.
Die vom Insolvenzverwalter in Angriff genommenen Restrukturierungsmaßnahmen zielen darauf ab, den Geschäftsbetrieb der CinePostproduction GmbH, also der operativ tätigen Tochtergesellschaft der CineMedia Film AG, an die aktuellen Entwicklungen der Branche anzupassen: Das Unternehmen soll sich künftig auf die digitale Postproduktion einschließlich Tonmischung und vor- und nachgelagerter Wertschöpfungsprozesse konzentrieren.
In Berlin wird die Stilllegung des analogen Kopierwerkes laut offizieller Ankündigung des Unternehmens nach Abarbeitung der bestehenden Aufträge voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.
Der Insolvenzverwalter und der (Gesamt-)Betriebsrat der CinePostproduction GmbH haben sich laut Pressemitteilung auf den Abschluss eines Interessenausgleichs und eines Transfersozialplans verständigt. Weiter führe der Insolvenzverwalter derzeit Verhandlungen mit Investoren, die möglicherweise noch in diesem Jahr abgeschlossen werden und zu der oben skizzierten Fortführung einiger Standorte führen könnten.
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13.08.2013 – CineMedia in finanziellen Problemen
15.08.2013 – CinePostproduction unter Insolvenzverwaltung, Geschäftsbetrieb geht weiter
Autor: red
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