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KI.M: Kompetenzzentrum für KI in den Medien startet

Bayerns Medienbranche erhält mit dem KI.M eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Das Kompetenzzentrum unterstützt als Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Medien.Bayern GmbH Medienschaffende beim Kompetenzaufbau und der rechtssicheren Anwendung von KI-Technologien.

©Alexander von Spreti für Medien.Bayern

Von links nach rechts: Stefan Sutor (Medien.Bayern), Dr. Thorsten Schmiege (BLM), Dr. Carolin Gierth (BLM), Felix Rieger (Medien.Bayern), Markus Knall (Ippen.Media), Annette Kümmel (Medien.Bayern), Jim Sengl (Medien.Bayern). 

»Die Medienbranche erlebt mit KI die größte Transformation seit der Digitalisierung«, betont Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien. »Mit dem KI.M etablieren wir ein langfristiges Angebot, das den bayerischen Medienstandort in einem entscheidenden Zukunftsfeld nachhaltig stärkt und die Aktivitäten im Bereich KI und Medien sinnvoll bündelt. Wir sind überzeugt, dass unsere Förderung in Höhe von rd. 600.000 € bestens investiert ist.«

Bayerns Medienbranche erhält mit dem KI.M eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz.

»KI bietet unglaubliche Chancen für die Medienbranche – wenn man KI clever und nachhaltig einsetzt. Viele Medienhäuser, vor allem auch kleine Anbieter, kommen auf uns zu und fragen, wie sie von KI profitieren können«, erklärt Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der BLM. »Das KI.M soll Anlaufstelle werden, damit alle diese Technologien souverän und rechtskonform für ihre Zukunftsfähigkeit nutzen können.«

Das KI.M agiert als kompetenter Partner für Medienschaffende auf drei Ebenen:

Wissen vermitteln: Das KI.M kombiniert juristische Expertise mit technischem Know-how und praktischen Erfahrungen aus dem eigenen KI-Reallabor. Dieses Praxiswissen wird in Leitfäden und Orientierungshilfen aufbereitet, die speziell auf die Bedürfnisse bayerischer Medienunternehmen zugeschnitten sind.

KI vor Ort: Mit kostenfreien Veranstaltungen in allen bayerischen Regierungsbezirken bringt das KI.M das Thema KI unter dem Motto »rechtssicher und zukunftssichernd« direkt zu den Medienschaffenden in Bayern. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten der Branche offen.

KI testen: Das Herzstück des KI.M bildet das KI-Reallabor, in dem Medienunternehmen konkrete Machbarkeitsstudien durchführen können – und das völlig kostenfrei. »Unser Reallabor bietet einen geschützten Raum, in dem Medienhäuser KI-Anwendungen unter realen Bedingungen testen können, bevor sie in eigene Lösungen investieren. Dabei werden sie von Dr. Carolin Gierth als juristische Leitung des KI.M auch bei rechtlichen Fragen begleitet. Dies verhindert teure Fehlinvestitionen und ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen ein enormer Vorteil«, so Jim Sengl, Leiter des KI.M.

Medienunternehmen, die Interesse an einer Zusammenarbeit im Rahmen des KI-Reallabors haben, können sich ab sofort mit ihrer Idee für eine Machbarkeitsstudie im KI-Reallabor unter www.kim-bayern.de bewerben.

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