2026_10_Blackmagic_Leader

Anzeige

Home Allgemein W.I.M. Im Lauf der Zeit

W.I.M. Im Lauf der Zeit

Das Frankfurter DFF widmet Wim Wenders eine große Ausstellung.

Das Frankfurter DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum zeigt ab dem 11. März 2026 eine umfassende Retrospektive über einen der bedeutendsten deutschen Filmemacher der Gegenwart. Noch bis zum 18. Oktober ist »W.I.M. Im Lauf der Zeit« zu erleben – eine Ausstellung, die Leben und Werk von Wim Wenders in seiner ganzen Breite beleuchtet.

Wim Wenders: Auge des Neuen Deutschen Films

Wim Wenders, Jahrgang 1945, gehört zu den prägenden Stimmen des Neuen Deutschen Films. Der Filmkritiker Wolfram Schütte beschrieb ihn einmal treffend als das »Auge« dieser Bewegung – und tatsächlich ist es vor allem der Blick, der Wenders‘ Werk auszeichnet: eine besondere Beobachtungsgabe, die Orte zum Sprechen bringt und Seelenlandschaften sichtbar macht.

© 1987 Road Movies Filmproduktion – Argos Films. Mit freundlicher Genehmigung der Wim Wenders Stiftung – Argos Films

Bruno Ganz in »Der Himmel über Berlin«.

Seinen internationalen Durchbruch feierte er mit Filmen wie »Paris, Texas« (1984) und »Der Himmel über Berlin« (1987), beide mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet. Zuletzt wurde »Perfect Days« (2023) für den Oscar als Bester Internationaler Film nominiert. Im Februar dieses Jahres präsidierte Wenders die internationale Jury der Berlinale – mit 80 Jahren so umtriebig wie eh und je.

Das Akronym im Ausstellungstitel verrät viel über den Menschen dahinter: »W.I.M.« steht für »Wenders in Motion«. Er versteht sich, so sagt er selbst, in erster Linie als »Reisender und dann erst als Regisseur oder Photograph«. Das Unterwegs-Sein ist nicht nur Motiv seiner Filme, sondern Arbeitsmethode: Neue Orte inspirierten ihn zu Geschichten, oft ohne fertiges Drehbuch, nur mit einem Grundgerüst als Reiseroute.

© Norbert Miguletz

Wim Wenders und Kuratorin Isabelle Bastian in der Ausstellung.

Was die Ausstellung zeigt

Die Frankfurter Schau – kuratiert von Hans-Peter Reichmann und Isabelle Louise Bastian – führt durch atmosphärisch verdichtete Räume, in denen Wenders‘ kreative Methode ebenso erfahrbar wird wie seine ästhetischen und filmhistorischen Bezüge.

Viele Exponate stammen aus dem Archiv der Wim Wenders Stiftung: Drehbuchentwürfe, Notizbücher, Tagebücher und Korrespondenzen. Dazu kommen Kostüme, Requisiten und Setfotografien aus der Sammlung des DFF sowie Architekturentwürfe der Filmarchitektin Heidi Lüdi zu »Der amerikanische Freund« und »Der Himmel über Berlin«.

© 1984 Road Movies Filmproduktion – Argos Films. Mit freundlicher Genehmigung der Wim Wenders Stiftung- Argos Films

Harry Dean Stanton und Dean Stockwell in »Paris, Texas«.

Ein zentrales Highlight ist eine eigens für Frankfurt konzipierte immersive Installation im hexagonalen Raum der Dauerausstellung: Auf fünf Projektionsflächen hat Wenders selbst Bilder- und Klangwelten aus zahlreichen seiner Filme zu einer raumgreifenden Erfahrung verdichtet – »nicht linear erzählt, wie sonst im Kino, sondern sozusagen kubistisch, aus mehreren Perspektiven – intuitiv, assoziativ«, wie er im Audioguide beschreibt, den er persönlich eingesprochen hat.

Weitere Attraktionen sind eine interaktive Film-Jukebox, über die Besucher die Drehorte seiner Filme erkunden können, sowie ein 3D-Kino mit einer Kompilation aus drei seiner Stereoskopie-Produktionen. In Interviewsequenzen kommen enge Weggefährten zu Wort, darunter Kameramann Robby Müller, Editor Peter Przygodda sowie die Schauspieler Lisa Kreuzer und Rüdiger Vogler.

©Norbert Miguletz

Wim Wenders in der Ausstellung.

Festival und Begleitprogramm

Das DFF ergänzt die Ausstellung durch eine umfangreiche Filmreihe. Im März stehen vier Literaturverfilmungen auf dem Programm: »Die Angst des Tormanns beim Elfmeter« (1972), »Falsche Bewegung« (1975), »Der amerikanische Freund« (1977) und »Hammett« (1982). Darüber hinaus sind Vorträge, Workshops, Führungen und eine Master Class mit Wim Wenders geplant.

©Norbert MiguletzW.I.M. Im Lauf der Zeit. Eine Wim Wenders Ausstellung»»

11. März bis 18. Oktober 2026
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt am Main
www.dff.film

 

2026_10-Canon_rec

Anzeige

Most Popular

2026_10_Aja_rec

Anzeige

Newsletter

Keine Story mehr verpassen und
einfach den Newsletter abonnieren!

2026_10_Lawo_rec

Anzeige

2026_10_Aja_Leader

Anzeige

PLATIN

NEP Germany
BFE
Sony Professional Europe
Clear-Com
AJA Video Systems
Adobe
TVN LIVE PRODUCTION
Mediatec
EVS
VIDI
TV SKYLINE
Riedel Communications
Broadcast Solutions GmbH
Panasonic Connect
EIZO
KST Moschkau GmbH
MoovIT GmbH
CGI Deutschland B.V. & Co. KG

GOLD

Avcont GmbH
Canon Deutschland GmbH
netorium AG
Matrox
Riwit
TAG Video Systems
MMI Munich Media Intelligence GmbH
Grass Valley
TVU Networks Europe
KLOTZ AIS GmbH
Vision2See
Qvest
SHM Broadcast GmbH
Systempiloten Thorsten Feldmann GmbH & Co. KG
LiveU
Logic Media Solutions
Arri Gruppe
Lawo AG
Studio Hamburg MCI
FLYING EYE
LMP Lux Media Plan

Medientage München

Bei den 40. MEDIENTAGEN München vom 21. bis 23. Oktober 2026 stehen mehr als 100 Sessions, Keynotes, exklusive Masterclasses und Meetups auf dem Programm.
München
21.-23. Oktober

Logic Roadtrip

Ein Event rund um softwarebasierte Medienproduktion. Gemeinsam mit sieben Technologiepartnern wird eine durchgängige Referenzarchitektur vorgestellt, Lösungsbeiträge werden eingeordnet und Erfahrungen aus der Praxis geteilt.
Diverse
2.-5. November

FKTG-Fachtagung 2026

FKTG-Fachtagung 2026.
Wuppertal
10. bis 12. November

Hamburg Open

Hamburg Open gibt KI eine eigene Zone, widmet Kamera- und Lichttechnik die Cine & Camera Area und baut mit dem Corporate Video Village den Bereich Unternehmensvideo aus.
Hamburg
20.-21. Januar 2027

ISE 2027

Die ISE 2027 wächst über Barcelonas Gran Via hinaus, geht stärker in Richtung Content, Kreativtechnik und Bildung – und holt mit einem eigenen Studio die Broadcast-Produktion in die Unternehmenswelt. Unter
Barcelona
2.-5. Februar 2027