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RSI integriert Radioumgebung in bestehenden IP-Workflow mit KSC Core
Nach der 2022 realisierten Modernisierung des TV-Hauptschaltraums setzt RSI erneut auf KSC Core als zentrale Steuerungsebene. Damit entsteht eine gemeinsame technische Grundlage für Radio- und TV-Betrieb, die Abläufe vereinheitlicht und den crossmedialen Einsatz erleichtert.
IP-basierte Radioproduktion auf gemeinsamer Steuerungsebene
Die Integration der Radioproduktion in den IP-Workflow war für RSI auch organisatorisch von Bedeutung. Durch eine einheitliche Steuerungsebene lassen sich Abläufe zusammenführen, Ressourcen gezielter einsetzen und technische Abhängigkeiten transparenter gestalten.
Das erhöht die Betriebssicherheit und verzahnt Radio- und TV-Betrieb enger miteinander.
BFE erweiterte KSC Core gezielt um Funktionen für die Radioproduktion. Dabei entstanden unter anderem Module wie CodecBox, Audio-Remapping und Multiplex-Bus-Havarie sowie zusätzliche Delegationslogiken für Studio- und Remote-Umschaltungen. Die Bedienoberflächen wurden über die KSC GFXUnit gemeinsam mit RSI gestaltet und an allen Arbeitsplätzen im crossmedialen Schaltraum eingebunden.
Integration der Radiostudios in den laufenden IP-Workflow
Die Audiotechnik wurde durch die SLG Broadcast AG als Generalunternehmer installiert und konfiguriert. »Die Einführung musste mit dem laufenden TV-Betrieb abgestimmt werden«, erläutert Francesco Mattuzzi, Projektmanager bei SLG. »
Dass wir die Radioprozesse mit der GFXUnit präzise abbilden konnten, ohne bestehende Strukturen zu verändern, war für den Projektverlauf entscheidend. Die Flexibilität der Oberfläche hat uns geholfen, die Abläufe schnell in den Betrieb zu überführen.«
Das Projekt umfasst zehn Radiostudios, drei Redaktionsräume und eine Audioplattform mit 20 Prozessoren. Insgesamt wurden mehr als 2.500 Logikmodule und über 250 Prozesse
eingerichtet.
KSC Core für radiospezifische Workflows
»Die Anforderungen aus der Radioumgebung führten dazu, dass wir mehrere Funktionen in KSC Core gezielt ausgebaut haben«, sagt Yann Garcin, Project Engineer KSC bei BFE.
»Dazu zählen neue Radiomodule, erweiterte Delegationsmechanismen und eine präzisere Abbildung studioübergreifender Szenarien. Die enge Zusammenarbeit mit RSI hat maßgeblich dazu beigetragen, diese Anpassungen bedarfsgerecht umzusetzen.«
RSI plant bereits weitere Maßnahmen hin zu einer vollständig IP-basierten Produktionsumgebung. Aktuell wird die Umstellung der TV-Regien A und B vorbereitet, ebenfalls auf Basis von KSC Core. Für BFE ist das Radioprojekt ein wichtiger Beitrag, um KSC Core im Radiobereich weiter zu etablieren und die crossmediale Nutzung des Systems auszubauen.
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