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Bavaria Film spaltet sich auf
Die Bavaria Film steht vor dem tiefgreifendsten Umbau ihrer Geschichte. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird das 1919 gegründete Studio in zwei eigenständige Unternehmen aufgeteilt: einen Produktionsbereich und eine Immobilien- und Studiobetriebsgesellschaft. »Das ist eine historische Zäsur. Die Bavaria Film in ihrer bisherigen Aufstellung ist dann Geschichte«, zitiert die Süddeutsche Zeitung Geschäftsführer Christian Franckenstein.
Der Umbau soll im Sommer beginnen. Franckenstein wird dann den Immobilienbereich verantworten, Mitgeschäftsführerin Julia Reuter übernimmt die Produktion. Die bisherigen Gesellschafter – WDR, SWR, MDR, BR sowie der Freistaat Bayern – werden künftig an zwei separaten Unternehmen beteiligt sein.
Hintergrund ist demnach die anhaltende Erlöskrise in der Branche, 2024 schrieb das Unternehmen Verluste.
Nach einem Stellenabbau zählt das Unternehmen noch rund 550 Festangestellte. Für den Immobilienbereich sucht die Bavaria Film nun aktiv externe Investoren. Das Gelände in Geiselgasteig umfasst 28 Hektar und soll laut SZ-Bericht größtenteils als Medienstandort erhalten bleiben. Ein Makler sei bereits beauftragt, die Vermarktung startet im Sommer. Als Interessenten kommen Medien- und Tech-Unternehmen ebenso in Frage wie Immobilieninvestoren.
Mitgeschäftsführerin Julia Reuter sieht im Umbau vor allem eine Chance für mehr Agilität. Sie rechnet laut SZ ab 2027 mit einer Belebung des Studiogeschäfts, auch dank der neuen Filmförderungsregelungen.
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