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Engineering Emmy für Arri Trinity 2
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as System kombiniert mechanische und elektronische Stabilisierung und verschafft Operators damit neue Bewegungsfreiheit – vom Super-Bowl-Halftime-Show bis zu »Mission: Impossible – The Final Reckoning«.
Dr. Roman Foltyn, Co-Geschäftsführer und Chefingenieur bei FoMaSystems, erhält gemeinsam mit Curt O. Schaller einen Engineering, Science & Technology Emmy Award der Television Academy. Ausgezeichnet wird ihre Arbeit am gimbalbasierten Kamerastabilisator Arri Trinity 2, der die Grenzen klassischer körpergetragener Systeme überwindet.
Mechanik trifft Elektronik
Arri Trinity verbindet mechanische und elektronische Stabilisierung und gibt Operators dadurch die Freiheit, Reaktionsschnelligkeit und Kontrolle eines Body-Rigs – ohne dessen Einschränkungen. Kameraleute bewegen sich fließend durch Räume, wechseln zwischen Subjekten und variieren die Kamerahöhe, während das Bild stabil bleibt und der Horizont konstant gehalten wird. Ein Wechsel von niedriger zu hoher Position gelingt innerhalb einer durchgehenden Einstellung, ebenso kontinuierliche 360-Grad-Rotationen ohne Umbau des Rigs. Was früher unterschiedliches Equipment oder mehrere Einstellungen erforderte, leistet Trinity 2 in einem einzigen System.
Auch die Zusammenarbeit zwischen Operator und DP oder Regie verändert sich: Tilt und Roll lassen sich per Digitalrad, Joystick oder Pan-Bar fernsteuern, Bewegungen und Objektivfunktionen können vorprogrammiert und von beiden Seiten ausgelöst werden. Integrierte Schnittstellen ermöglichen die koordinierte Steuerung mit anderem Kamera-Equipment, Metadaten-Unterstützung und modulare Konfigurationen passen das System an unterschiedliche Produktionsanforderungen an – auch in beengten Locations oder wechselnden Outdoor-Bedingungen.
Vom Prototyp zum Standardwerkzeug
Arri Trinity 2 hat sich längst als festes Werkzeug bei Fernsehproduktionen, Live-Übertragungen, Award-Shows, Konzerten und Sportevents etabliert – etwa bei der Halftime Show des Super Bowl LIX. Operators nutzen das System, um zunehmend vertraute, aber weiterhin technisch anspruchsvolle Kamerafahrten und Übergänge zu realisieren.
»Ich bin unglaublich stolz, diesen Emmy zu erhalten«, sagt Dr. Roman Foltyn. Die Entwicklung sei das Ergebnis jahrelanger Ingenieursarbeit und des engen Austauschs mit den Operators im Feld gewesen. Sein Fazit: Engineering funktioniert dann am besten, wenn es Freiräume schafft statt Vorgaben zu machen.
Auch Curt O. Schaller freut sich: »Ich bin zutiefst bewegt und unglaublich stolz darauf, dass die kreative Arbeit aller Trinity-Mitarbeiter heute mit einem Emmy gewürdigt wurde.«
Der Emmy folgt auf den Scientific and Engineering Award der Academy 2025, mit dem Curt O. Schaller für Konzept, Design und Entwicklung des Systems sowie Dr. Roman Foltyn für Software- und Hardwaredesign des motorisierten Systems ausgezeichnet wurden.
Über FoMaSystems
FoMaSystems entwickelt und fertigt professionelle Kamerastabilisierungs- und Motion-Control-Systeme für Film, Fernsehen, Broadcast und Live-Produktion in Deutschland und vertreibt sie weltweit direkt an Kunden. Zum Portfolio zählen der Handheld-Gimbal FoMa Maxima Mk II, der stabilisierte Remote Head FoMa Antares sowie zugehöriges Steuerungs- und Kamerazubehör.












