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Leica: Kein neuer Gesellschafter aus Fernost
Leica Camera wechselt vorerst nicht in chinesische Hände. Wie die Börsen-Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise meldet, hat Mehrheitsgesellschafter Andreas Kaufmann die Verhandlungen mit der Investmentfirma HSG (HongShan Capital Group) beendet. Das Wall Street Journal bestätigt das Ende der Gespräche.
Als Gründe nennt die Börsen-Zeitung Differenzen bei Strategie und Preis. Demnach hätte HSG den 45-Prozent-Anteil von Blackstone übernommen.
Kaufmann, der 55 Prozent hält, habe sich gegen einen Verkauf entschieden. Die Zeitung beziffert den Unternehmenswert auf rund eine Milliarde Euro und berichtet, HSG habe womöglich einen Börsengang im Visier gehabt.
Über den Verkaufsprozess hatte Bloomberg bereits im Januar berichtet.
Seit April führt Andreas Voll als Nachfolger von Matthias Harsch den Vorstand, Ronny Fritsche scheidet aus dem Gremium aus. Nach vier Rekordjahren wird der Umsatz im Geschäftsjahr 2025/2026 von 596 auf 573 Millionen Euro zurückgehen.
Blackstone, seit 2011 an Bord, dürfte sich weiter nach einem Käufer für seinen Anteil umsehen.
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