Signaltechnik: 11.08.2015

Neuer Dual-Channel-Encoder und Stream-Recorder von Teracue: für H.264 und M-JPEG

Mit dem ENC-400 stellt der IPTV- und Video-Networking-Experte Teracue ein neues lüfterloses Gerät mit internem Speicher vor, das sich als Dual-Channel-Encoder und Stream-Recorder nutzen lässt: in H.264 und M-JPEG.

Der ENC-400 steht für die vierte Generation lüfterloser Encoder, die Teracue in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Das neue Modell soll aktuelle Anforderungen der Anwender erfüllen und repräsentiert das jahrelange Knowhow von Teracue in der Entwicklung und Herstellung von Hardware-Encodern.

Das zentrale Feature des ENC-400 besteht darin, dass dieser Encoder das Streaming von mehreren Videosignalen mit multiplen Bitraten und Protokollen zu vielen unterschiedlichen Zielen erlaubt. Der eingebaute Frame-Synchronizer garantiert die stabile Weiterverarbeitung der Signale, so Teracue. Loop-Trough-Anschlüsse am Encoder können für Redundanzzwecke oder für unabhängiges Encoding von zwei Signalen benutzt werden.

»Video-Streaming in IP-Netzwerken ist bereits heute für viele neue Anwendungen im Einsatz. Wir haben die Leistung des ENC-400 erheblich gesteigert und sind damit in der Lage, gleichzeitig mehrere Videos zu encodieren und zu streamen«, erläutert Karl-Heinz Wenisch, Geschäftsführer und CTO von Teracue Eyevis. »Dabei haben wir das Gewicht und den Stromverbrauch erheblich reduziert. Das kompakte Design des leichten und lüfterlosen Aluminiumgehäuses des ENC-400-Portable ist ideal geeignet für mobile und anspruchsvolle Encoding-Szenarien.«

Die Leistungsaufnahme des Encoders gibt der Hersteller mit 5W an, der Encoder kann über den USB-Port versorgt werden. Die Teracue-Geräte sind — in Bezug auf die komplette Produktionskette — »Made in Germany«, lässt der Hersteller wissen.

Codecs, Formate, Protokolle

Neben der neuesten H.264-Encoding-Technologie unterstützt der ENC-400 auch das Format M-JPEG. Beide Encoding-Prozesse können dabei parallel ablaufen, wie zum Beispiel für gleichzeitiges Live-Streaming und Recording. Das Eingangssignal kann auf den internen Speicher oder auf einen USB-Stick in verschiedenen Formaten aufgezeichnet werden.

Um Broadcast-, wie Webcast-Anwender anzusprechen, verfügt der ENC-400 über unterschiedlich einstellbare Übertragungsprotokolle: UDP/RTP Transport Stream für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen mit  geringster Verzögerung und ebensolche Multicast-IPTV-Anwendungen. RTMP/RTSP/HLS für Webcasts in Kombination mit einem Streaming Media Server. Die simultane Verfügbarkeit ist selbstverständlich — auch bei unterschiedlichen oder adaptiven Bitraten.

Im Falle von sicherheitsrelevanten Anwendungen ist eine AES-Verschlüsselung der Videosignale möglich. Zusätzlich ist eine »Motion Detection App« eingebaut, dia das Monitoring verschiedener Bereiche innerhalb des Videobilds erlaubt.

Der ENC-400 bietet darüber hinaus noch vielfältige, zusätzliche Features. Die Encoder-Signalverarbeitung hält sich an Industriestandards und ist somit kein proprietäres System. Der ENC-400 Encoder fügt sich nahtlos in die Teracue-Produktpalette ein und ist mit anderen IP- und Broadcast-Lösungen kompatibel.

Verfügbarkeit

Der ENC-400 wird ab Q4/2015 über ein weltweites Netz von autorisierten Partnern angeboten.

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Autor
red
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