Kamera, Test, Top-Story: 11.08.2022

Praxistest Sony Venice 2

8,6-K-Bildsensor, 16 Blenden Dynamikumfang und interne X-OCN-Aufzeichnung in 16 Bit – das sind die wichtigsten Eckdaten der Venice 2. Wie schlägt sich die Kamera in der Praxis?







@Nonkonform, Schmidle
Oliver und Markus Schmidle sind Geschäftsführer des Rental-Unternehmens FGV Schmidle. Das Unternehmen unterstützte diesen Test mit Räumen und Equipment.
PRAXISTEST

Mit Vincent Zettl (DIT und Kameramann), Lea Dähne (Kamerafrau) sowie Henri Nunn (Kameraassistent und Licht) realisierten die drei jungen Experten bei FGV Schmidle einen umfangreichen und ambitionierten Test der Venice 2.

Vincent Zettl erläutert: »Wir haben versucht, das Rauschverhalten des neuen Sensors in der praktischen Anwendung zu testen und an die Grenzen zu bringen. Dafür haben wir ein vergleichsweise dunkles Set aufgebaut, das wir mit einem dunkelhäutigen und einem hellhäutigen Model bespielten. Damit konnten wir mit verschiedenen Szenen ermitteln, wie lange die Bilder der Venice 2 in der Praxis noch nutzbar waren.«

@Nonkonform, Sony Venice 2
Das Test-Team und die Kameras: Vincent Zettl (links), Lea Dähne, Model Alina Rhotert und Henri Nunn. Im Vordergrund die Sony Venice 2 und die Arri Alexa Mini.
@Nonkonform, Sony Venice 2
Lea Dähne an der Venice 2.

Lea Dähne ergänzt: »Dank FGV Schmidle hatten wir den Luxus, dass wir mit der Alexa Mini das Defacto-Arbeitstier der Branche parallel zur Venice 2 mitlaufen lassen konnten. So hatten wir einen schönen Direktvergleich und konnten etliche Szenen besser einordnen.«

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Das Testset war eher technisch ausgerichtet und war letztlich ein dunkler Raum, der mit einem Hauptlicht beleuchtet wurde. Im Hintergrund waren einige Objektive platziert, um etwas Tiefe und Dreidimensionalität zu erreichen.

@Nonkonform, Sony Venice 2
Vincent Zettl (links) und Ermy Motango am Set.

»So konnten wir eine Szene replizieren, die einer realistische Innen-/Nachtszene entspricht, die fix beleuchtet werden muss«, erläutert Vincent Zettl.

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Die Venice 2 mit dem 8-K-Body trat mit einem aktuellen Cooke S7 50 mm PL-Objektiv an.

Die Venice 2 mit dem 8-K-Body trat inklusive aller Lizenzen im Zusammenspiel mit einem aktuellen Cooke S7 50 mm PL-Objektiv an. Die Cooke S7/i, T2.0 Full Frame Plus Primes decken die Sensoren von Vollformat-Kinokameras ab. Parallel dazu zeichnete eine Alexa Mini mit 40-mm-Cooke-Objektiv ((korrekt?)) die Tests mit auf.

Gedreht wurde mit der Venice 2 in 8 K und 16:9, und zwar innen mit 25 Bildern und außen mit 50 und 60 Bildern. »Der Sensor ist ein 3:2-Sensor, man hätte also für anamorphotische Anwendungen sogar noch mehr Luft«, ergänzt Vincent Zettl.

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Model Ermy Motango beim Test.
Für die Signalkontrolle stand der Sony-4K-Monitor PVM-X1800 zur Verfügung.

Im Praxistest stand neben der Venice 2 für die Signalkontrolle der Sony-4K-Monitor PVM-X1800 zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen 4K-HDR-High-End-Monitor mit 18,4 Zoll Bilddiagonale. Das Premium-LCD-Display bietet eine Leuchtdichte von 1.000 cd/m2 und die Farbabstimmung mit dem 4K-HDR-Referenzmonitor BVM-HX310. Der Monitor diente im Test zur Signalkontrolle, wurde aber selbst nicht eigens getestet.

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Seite 2: Allgemeines zum Praxistest
Seite 3: Kamera-Handling, Test-Setups innen und außen
Seite 4: Bildtests mit Videos
Seite 5: Vergleichsbilder Venice 2 / Alexa Mini
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Autor
Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

Bildrechte
Nonkonform, Vincent Zettl

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