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Blackmagic Design bringt Fairlight Live
Blackmagic Design hat Fairlight Live angekündigt – einen vollständig software-basierten Live-Audio-Mixer, der klassische Hardware-Pulte ersetzen soll. Die Anwendung unterstützt SMPTE-2110-IP-Workflows, Spatial Audio bis Ambisonics sowie die direkte Integration mit ATEM-Live-Produktionsmischern via USB-C. Die Public Beta steht ab sofort kostenlos auf der Blackmagic-Website zum Download bereit.
Skalierbar von Podcast bis Großproduktion
Fairlight Live verarbeitet nach Herstellerangaben Hunderte bis Tausende von Audiokanälen – limitiert allein durch die Rechenleistung des eingesetzten Computers.
Jeder Kanal verfügt über einen 6-Band-EQ, Expander/Gate, Kompressor, Limiter und Panner. Bis zu 24 Plug-ins pro Kanal lassen sich über den ChainFX-Host einbinden; native und Drittanbieter-Plug-ins im VST- und AU-Format werden unterstützt. Flexible Bus-Strukturen – Main, Sub, Aux und Mix-Minus – lassen sich dynamisch anpassen, ebenso bis zu 128 VCA-Gruppen mit Nested-VCA-Unterstützung.
Broadcast-Features und SMPTE-2110
Für den Live-Betrieb bringt Fairlight Live klassische Broadcast-Funktionen mit: vier Talkback-Gruppen, Cue/Conference-Modus, Audio-follows-Video für bis zu 100 Kameras, Input-Delay zur Signalsynchronisation sowie doppelte Eingänge für Redundanz.
Die SMPTE-2110-Integration ermöglicht PTP-Clocksynchronisation und präzisen Sample-Level-Delay-Ausgleich. Bis zu acht simultane Output-Matrizen bedienen parallel Monitoring, Livestream, Ü-Wagen und Remote-Teams.
Snapshots, Cue-Player und Virtual Soundcheck
Der integrierte Cue-Player verwaltet 16 Audio-Cues für Jingles und Stinger sowie 16 MIDI-Cues zur Steuerung externer Hardware.
Das Snapshot-System speichert und ruft vollständige Mixer-Zustände ab und erlaubt weiche Übergänge zwischen Showsegmenten. Eine Record-and-Playback-Funktion ermöglicht Virtual Soundchecks – Techniker können Levels, EQ und Dynamik auf Basis einer Aufzeichnung der Probe vorab einstellen.
Optionale Hardware-Panels
Ergänzend bietet Blackmagic die Fairlight Live Audio Panels an – drei Modelle, entwickelt in Zusammenarbeit mit Toningenieuren aus der Praxis. Je zehn Fader teilen sich einen großen Touchscreen, der Kanalstreifen, Pegel, EQ, Dynamik und Plug-in-Interfaces anzeigt. Die Panels eignen sich laut Hersteller gleichermaßen für Home Studios wie für große Live-Broadcast-Umgebungen.
Grant Petty, CEO von Blackmagic Design, beschreibt den Ansatz so: Fairlight Live sei frei von den Einschränkungen traditioneller Hardware-Systeme – die einzige Grenze sei die Leistung des verwendeten Computers.
Fairlight Live ist ab sofort als kostenlose Public Beta verfügbar. Preise und Verfügbarkeit der Hardware-Panels hat Blackmagic Design noch nicht kommuniziert.
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