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NAB2008: Panasonic präsentiert Handheld-Modelle für P2 und AVCHD

Panasonic kündigte während seiner NAB-Pressekonferenz zwei neue Handheld-Camcorder an, die zusätzlich zum HVX200 angeboten werden sollen. Der AG-HPX170 soll das P2HD-Line-Up abrunden, während der AG-HMC151 letztlich die AVCHD-Variante dieses Camcorders für Semiprofis ist.

Zum Abspielen des in diese Seite integrierten Videoreports klicken Sie bitte auf die Play-Taste im oberen Bildfenster. Falls Sie noch den passenden, aktuellen Flashplayer brauchen: http://www.adobe.com/de/products/flashplayer

Mit zwei neuen Handheld-Camcordern will Panasonic seine Produktpalette in verschiedenen Richtungen ergänzen: Der AG-HPX170 ist ein P2HD-Camcorder, der SD und HD auf P2-Karten aufzeichnen kann und als reiner Solid-State-Camcorder das P2HD-Lineup abrunden soll. Diesen Camcorder soll es zusätzlich zum AG-HVX200 geben. Der AG-HMC151 sieht ganz ähnlich aus und ist wohl in vielen Aspekten baugleich, zeichnet im Unterschied zum HPX170 aber nicht auf P2-, sondern auf die im Fotobereich verbreiteten SD-Speicherkarten auf – und zwar in AVCHD.

Beide Camcorder verfügen über den gleichen Kamerapart, zeichnen aber mit verschiedenen Codecs auf unterschiedliche Speichermedien auf. Sie sind mit progressiven 1/3-Zoll-16:9-Sensoren (960 x 540 Bildpunkte mit Pixel-Shift wie beim HVX200, aber lichtempfindlicher) und einem optischen Bildstabilisator ausgerüstet. Das Leica-Objektiv der beiden Camcorder ist relativ weitwinklig und entspricht umgerechnet auf Kleinbild-Verhältnisse einer 35-mm-Optik.

Joe Facchini, Director Product Marketing bei Panasonic in den USA, erläutert im Videoreport die wichtigsten Merkmale der beiden Camcorder und beschreibt im Wechsel mit seinem Marketing-Kollegen Robert Harris die Besonderheiten der beiden Geräte.

AG-HPX170

Der HPX170 kann laut Panasonic wahlweise 20 HD- und SD-Formate aufzeichnen, darunter 1080i- und 720p-Formate in DVCPROHD sowie SD-Formate in DVCPRO50, DVCPRO und DV — er arbeitet aber immer mit Intraframe-Kompression. Der Camcorder lässt sich zwischen 16:9 und 4:3 umschalten und bietet im 720p-Modus die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten von 12 fps bis zu 60 fps aufzeichnen zu können (Fast- und Slowmotion). Weiter stehen bei dem Camcorder diverse Gamma-Funktionen zur Vefügung.

Der HPX170 ist mit zwei P2-Slots ausgerüstet, die bei Verwendung der derzeit verfügbaren 32-GB-Karten die Aufzeichnung von bis zu 64 Minuten in DVCPRO HD erlauben. Weitere besondere Aufzeichnungs-Modi sind Hot Swapping für Nonstop-Recording, Loop-Record, Pre-Record, Interval und One-Shot-Recording.

Weiter ist der HPX170 mit einem HD/SD-SDI-Ausgang bestückt, so dass sich der Camcorder auch für Live-Produktionen eignet. Zusätzlich ist der Camcorder aber auch mit Ausgängen für IEEE-1394 und USB 2.0 ausgerüstet. Tonseitig bietet der Camcorder zwei XLR-Eingänge und eine manuelle Audiokontrolle.

Panasonic will den rund vier Pfund schweren AG-HPX170 im Herbst zu einem Nettopreis von unter 6.000 Dollar inklusive einer Speicherkarte anbieten. Damit positioniert Panasonic den Camcorder letztlich als Herausforderer von Sonys PMW-EX1.

AG-HMC151

Der AG-HMC151 zeichnet Bild und Ton in AVCHD auf handelsübliche SD-Speicherkarten auf — mit Interframe-Kompression in Form von Long-GoP-Bildfolgen. Der Camcorder beherrscht laut Panasonic die Formate 1080i und 720p bei einer maximalen Datenrate von 13 Mbps. Zusätzlich stehen verschiedene Bildraten zur Verfügung: 1080/60i, 1080/50i, 1080/30p, 1080/25p, 1080/24p, 720/60p, 720/50p, 720/30p, 720/25p und 720/24p.

Zahlreiche NLE-Systeme und HD-Wiedergabegeräte können laut Panasonic das mit dem AG-HMC151 aufgezeichnete Material direkt verarbeiten. Der AVCHD-Camcorder bietet XLR-Anschlüsse für Audiosignale und Schnittstellen wie HDMI, USB 2.0 und ein D-Terminal für analoge Komponentensignale.

Der integrierte 3,5-Zoll-LCD-Monitor zeigt auf Wunsch Icons der aufgezeichneten Szenen und den Timecode an. Schärfe und Start/Stop lassen sich fernbedienen, der Camcorder bietet eine Retro Loop-Funktion.

Der AG-HMC151 wird Panasonic zufolge ab dem dritten Quartal 2008 zum Nettopreis von rund 4.500 Dollar ausgeliefert. Panasonic schickt den Camcorder somit letztlich als Anwort auf die aktuellen professionellen HDV-Camcorder ins Rennen.

Technik-Info

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Download-Info

Sie können den Videoreport (14 MB) auch als mp4-File für mobile Endgeräte wie Ihren iPod herunterladen. Dazu bitte auf den unten stehenden Download-Link klicken.

Downloads zum Artikel:

M_NAB08_Panasonic_PK.mp4

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Autor: red

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