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IBC2009: Harris setzt auf virtuelle Welten

Innerhalb von Second Life hat das Unternehmen eine Inselgruppe gestalten lassen, die man nur auf Einladung betreten darf, die aber Kunden und Interessenten ganz neue Möglichkeiten bieten soll, mit Harris zu interagieren, Informationen auszutauschen und sich zu informieren. In der »Harris Virtual World« bewegt man sich mit einem Avatar und kann sich in virtuellen Rundgängen und im Gespräch oder Chat informieren.

Die virtuelle Harris-Welt basiert zwar auf der Technologie der beliebten Internet-Plattform Second Life, ist aber vollkommen eigenständig und abgekoppelt vom öffentlichen Second Life.

Wie kann man sich die virtuelle Harris-Welt konkret vorstellen? Letztlich lädt sich der Kunde eine Second-Life-Utitlity auf den Rechner und kann dann mit seinen Zugangsdaten in eine virtuelle Welt eintreten. Nach dem Zugang erhält man zunächst einen Avatar, also eine Art grafischer Stellvertreter von sich selbst, mit dem man sich dann in der Harris-Welt bewegen kann. Diese besteht aus zwei Inseln, auf denen sich ganz unterschiedliche Dinge befinden: eine Rezeption, ein Konferenzraum, ein Pressebereich, ein Partner-Pavillon und auf einer zweiten Insel ein dreidimensionales Abbild eines Workflow-Diagramms, das von ganz unterschiedlichen Positionen aus betreten werden kann.

Was sind die Hintergründe für ein Broadcast-Unternehmen wie Harris, auf diese virtuelle Welt zu setzen? Ciaran Doran, Marketing Manager bei Harris Broadcast, erläutert, dass man nach neuen Möglichkeiten gesucht habe, mit Kunden in Kontakt zu treten – jenseits von Datenblättern, Telefonkonferenzen oder klassischen Online-Präsentationen. In der Technologie von Second Life habe man großes Potenzial gesehen, genau das umzusetzen und habe sich deshalb mit den Second-Life-Entwicklern zusammengesetzt, um eine spezielle Harris-Welt entwickeln zu lassen.

»Nach unserer Vorstellung könnte sich die virtuelle Harris-Welt zu einem zentralen Umschlagplatz für das Harris-Broadast-Team entwickelt«, erläutert Richard Scott, VP EAME bei Harris Broadcast. »Aber auch für unsere Kunden bietet die Plattform eine interessante Möglichkeit, mit Harris auf dynamische aber dennoch wirtschaftliche Weise in Kontakt zu treten«. So kann man sich bei Harris beispielsweise vorstellen, in der Harris-Welt Demos zu geben, aber auch virtuelle Meetings oder Usergroup-Meetings dort zu veranstalten.

Die Entwicklung der neuen virtuellen Welt will Harris aber in jedem Fall nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung und neue Möglichkeit verstanden wissen. Die »klassiche« Internet- und Web-Präsenz wird es weiterhin geben, und auch an den großen Messen NAB und IBC werde der Hersteller weiterhin teilnehmen.

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Autor: red

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