IBC2017, Live, Mischer, Server, Video: 22.09.2017

IBC2017-Video: Live-Produktionssystem X-One von EVS

X-One ist ein neues Live-Produktionssystem von EVS: Zwei Touchscreens reichen, um Produktionen mit bis zu sechs Kameras zu realisieren.

EVS, X-One
Pacôme Palfroy von EVS erläutert und zeigt X-One im Video.

Pacôme Palfroy von EVS stellt im Video das neue Produktionssystem X-One von EVS vor.

Es erlaubt Live-Produktionen mit bis zu sechs Kameras und basiert vollständig auf Touchscreen-Bedienung.


Pacôme Palfroy von EVS stellt X-One von EVS vor (auf englisch).
EVS, X-One
Die Innovation liegt in der intuitiven Bedienung via Touchpanel.

X-One ist für EVS-Verhältnisse eher günstig und soll in verschiedenen Paketen angeboten werden. Das Basispaket mit vier Kanälen internem Grafikprozessor und Mischerfunktionalität soll zum Netto-Listenpreis von 50.000 Euro angeboten werden, die Vollversion mit 6 Kanälen und erweiterter Funktionalität soll in der Größenordnung von 80.000 Euro liegen. Es gibt aber auch Jahresmietpakete für das System.

EVS, X-One
X-One wurde erstmals im Rahmen der IBC2017 präsentiert.

Die Innovation liegt in der intuitiven Bedienung via Touchpanel. Als Hardware dient der gleiche EVS-Server, den EVS etwa auch beim System Xeebra nutzt. Das ist auch für Rental-Unternehmen interessant, weil sie den gleichen Server mit verschiedener Software nutzen und an ihre Kunden vermieten können.

Weitere Infos

X-One richtet sich an die Produzenten kleinerer Live-Produktionen, die mit einen knapperen Budget auskommen müssen, aber dennoch professionell produzieren wollen. Laurent Petit, SVP Product bei EVS, erläutert, dass EVS damit eine Produktionslösung entwickelt habe, die einen guten Kompromiss zwischen Qualität und Preis biete und darüber hinaus von einem einzigen Operator bedient werden könne.

EVS, X-One
Die Bedienung ist intuitiv und komplett per Touchscreen möglich.

Er hebt besonders die intuitive Bedienung, aber auch die variable Funktionalität des Systems hervor, die von der jeweiligen Produktion abhängig sei. Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit seien auch bei X-One wichtige Anforderungen in der Entwicklung gewesen.

Mit dem neuen Produktionssystem lassen bis laut EVS zu sechs Kamerasignale einspielen, auch der Import anderer Mediendateien sei möglich. Der Operator kann Replays erstellen, Audio steuern, ein Livesignal mit dem eingebauten Videomischer schneiden und auch Grafiken gestalten und einfügen.

EVS, X-One
Kompakt, flexibel, für eine Zielgruppe, die EVS bisher nicht bedienen konnte: X-One.

Das System wurde so entwickelt, dass ein einziger Operator das System bedienen kann. Hier helfen die kontextbezogenen Funktionen des Systems, die je nach Produktionsart andere Funktionen auf der Oberfläche in den Vordergrund stellen. Unterschiedliche Bedienoberflächen sind in der EVS-Cloud verfügbar und können, so der Hersteller, vor der jeweiligen Produktion heruntergeladen und installiert werden.

Das System unterstützt unkomprimierte IP-Feeds (ST 2110) und unterstützt den Operator zudem mit einer Reihe von Funktionen, die über Apps oder Plug-Ins zur Verfügung stehen. Weiter ist es möglich, die Systemarchitektur von X-One so zu konfigurieren, dass sich weitere Ein- und Ausgänge hinzufügen lassen oder auch UHD/4K-Formate ausgeben lassen – abhängig von zukünftigen Anforderungen. 

EVS hebt weiter hervor, das X-One die Geschwindigkeit bieten werde, die man von einem EVS-System erwarte. Das neue System soll Ende 2017 ausgeliefert werden, Anfang 2018 sei mit weiteren Software-Updates zu rechen, so dass dann mehr Funktionalität zur Verfügung stehe.

EVS, X-One
Software-definierte Architektur ist die Basis von X-One.

EVS merkt an, dass X-One die jüngste Produktentwicklung mit software-definierter Architektur sei. Sie basiere auf einer GPU-basierten Technologie, die viele kreative Möglichkeiten für Kunden biete, die ihre Workflows personalisieren und anpassen wollen.

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