Branche: 11.08.2001

360°-Kino in der Autostadt

Volkswagen präsentiert in seinem Wolfsburger Themenpark »Autostadt« 360°-HD-Kino von der Platte.

Die Bilder, die im 360°-Kino der Autostadt projiziert werden, haben einen langen Weg hinter sich: Produziert von der Zürcher Filmproduktionsfirma Condor und nachbearbeitet von Das Werk, erhielten die Bilder bei Laser Pacific in Los Angeles ihren letzten Schliff, denn dort wurden sie für den Einsatz mit QuBit-Diskrecordern kodiert. QuBit-Diskrecorder arbeiten mit einer Kompressionstechnologie, die auf dem Wavelet-Verfahren basiert, und das spezielle QuVis Quality Priority Encoding-Format (QPE) erlaubt es laut Hersteller, selbst hochauflösende Bilder in minimaler Größe auf der Platte zu speichern.

Im 360°-Multiple-Screen-Kino der Autostadt sind neun QuBit-Diskserver im Einsatz. Sie liefern ihre hochauflösenden Bildsignale an neun Barco-Projektoren des Typs 6400, die ihre Bilder dann auf die neun kreisförmig angeordneten Leinwände projizieren. Bis zu 300 Zuschauer können sich in dem Kino aufhalten und die HD-Projektion ansehen.

Als Hauptvorteil für den Einsatz der QuBit-Diskserver in der Autostadt nennt der Hersteller QuBit die Kostenersparnis, die sich unter anderem dadurch ergebe, dass sich die Vorführung mit den Diskservern weitgehende automatisieren lasse und somit keine Personalkosten entstünden. Zudem würden die Beiträge im 360°-Grad-Kino der Autostadt sehr häufig wiederholt, was ebenfalls gegen klassische Filmprojektion und für die digitale Projektion mit Hilfe von Servern gesprochen habe.

Autor
red
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