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  • ToolsOnAir präsentiert LiveCut

    by red
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    LiveCut ist ein Software-Tool für Macs, mit dem sich Multikamera-Produktionen so aufzeichnen lassen, dass man sie anschließend direkt in Final Cut Pro nachbearbeiten kann, ohne die gesamte, schon bei der Aufzeichnung geleistete Arbeit der Bildregie »nachbauen« zu müssen.

  • Nein, es soll hier nicht um die aktuelle Finanzkrise gehen — auch wenn aus verständlichen Gründen derzeit kaum noch etwas anderes zu sehen und zu hören ist. Dieses Thema bearbeiten andere — mehr oder weniger kompetent — schon zur Genüge, und der Bedarf an Schreckensvisionen dürfte bei den meisten Lesern mittlerweile gedeckt sein.

  • Die IBC hat ganz sicher einen anderen Schwerpunkt, aber dennoch war ein neues Thema in diesem Messejahr auch dort nicht zu übersehen: Digital Signage. Falls Ihnen dieser Begriff noch nichts sagen sollte: Das ist der modische Sammelbegriff für elektronische Informationssysteme, Werbe- und Verkaufshilfen (In-Store-Displays) sowie für die dahinter stehende Infrastruktur, über die diese Displays mit Bildern, Texten und Tönen beschickt werden. Ausgefeilte Digital-Signage-Systeme erlauben es, etwa in einem Stadion, Unternehmen oder Kaufhaus, auf den Displays in verschiedenen Bereichen und an verschiedenen Positionen, über den Tag verteilt unterschiedliche Inhalte darzustellen — darunter auch Live-Inhalte.

  • Während der IBC in Amsterdam zeigte sich in den Gesprächen eine recht positive Markteinschätzung für den Broadcast-Bereich: Kein Vergleich zu so manchem Krisenjahr in der jüngeren Vergangenheit, wo eine deutlich gedrückte, eingetrübte Stimmung geherrscht hatte. Viele Firmen und Gesprächspartner von film-tv-video.de bestätigten, dass man mit dem Business zufrieden sei, auch wenn es natürlich noch Steigerungsmöglichkeiten gebe. Vielleicht kann man das allgemeine Credo so zusammenfassen: Die Branche kämpft zwar hier und da mit kleineren und größeren Schwierigkeiten, aber insgesamt läuft es ganz ordentlich und man ist zufrieden mit dem Status Quo. Der Hype aber auch die Krisenstimmung früherer Jahre haben sich gesetzt und bei den meisten ist wieder ruhigeres Fahrwasser erreicht.

  • Am Dienstag schloss die IBC2008 ihre Tore und meldete eine neue Rekordteilnahme von 49.250 Besuchern — das sind rund 2.000 mehr als im Vorjahr. Wie weit man diesen offiziellen Zahlen glauben mag, ist jedem selbst überlassen — die Rekordmeldung deckt sich jedenfalls nicht mit dem Eindruck vieler Aussteller und Besucher. Im Vorjahr hatte die IBC zum Ende der Messe 46.964 Besucher gemeldet. Dass es nun in diesem Jahr über 2.000 Besucher mehr gewesen sein sollen, erscheint nicht nur der Redaktion von www.film-tv-video.de etwas hoch gegriffen.

  • Jede Ausgabe der NAB und der IBC hat so etwas wie ein General-Thema, auf das sich alle stürzen, die in irgendeiner Weise einen Bezug dazu herstellen können. Oft sind damit Prognosen von extremen Gewinnpotenzialen verbunden. Und wenn viele Hersteller ins gleiche Horn stoßen dann wird das Ganze zum Selbstläufer — aber meist nur in dem Sinn, dass alle darüber reden, nicht etwa bei der Realisierung von enormem Umsatz und fantastischen Gewinnen.

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