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Neue Filmhochschule mit Beteiligung von Studio Babelsberg

Die neue private Filmhochschule Babelsberg Film School versteht sich als Hochschule für digitale Produktion und soll praxisnahe Ausbildung für Animation und visuelle Effekte bieten. In gewisser Weise ist sie auch als Nachfolger der insolventen German Film School konzipiert.

Ab April 2008 soll die Babelsberg Film School den Betrieb aufnehmen und aus Sicht der Betreiber eine »deutschlandweit einmalige industrie- und praxisnahe Ausbildung für Animation und visuelle Effekte« anbieten. Sie wurde laut Pressemitteilung vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Studio Babelsberg AG in Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Ministerium für Wirtschaft, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« entwickelt. Die Babelsberg Film School soll demnach zur Modernisierung und Stärkung des Filmproduktionsstandortes Babelsberg beitragen.

Die Babelsberg Film School ist auf dem Gelände der Medienstadt Babelsberg angesiedelt, sie soll auch den von der Insolvenz der German Film School betroffenen Studenten die Fortsetzung ihres Studiums zum Digital Artist ermöglichen. Trägerin der Schule ist zunächst eine von Studio Babelsberg gegründete GmbH, die nach Unternehmensangaben im Sinne eines Public-Private-Partnership-Modells offen ist für die Beteiligung weiterer institutioneller und privatwirtschaftlicher Partner. Es soll darüber hinaus ein Förderverein gegründet werden, der die Interessen und Ziele der Hochschule in der Öffentlichkeit vertreten und unterstützen soll. Zum Wintersemester 2008 können sich interessierte Studenten an der Hochschule bewerben.

Medienboard-Geschäftsführerin Petra Müller: »Die neue Hochschule ist eine große Chance, da sie die Produktionskompetenz des Standortes um digitale Produktion und Postproduktion erweitert und vervollständigt. Wir freuen uns sehr, dass es damit auch gelungen ist, den Studenten der insolventen German Film School die Fortsetzung ihres Studiums zu sichern. Herzlichen Dank an das Wirtschaftsministerium, das Wissenschaftsministerium und vor allem an die Studio Babelsberg AG, ohne deren Engagement die Gründung nicht möglich gewesen wäre. Zahlreiche weitere Unternehmen am Standort haben bereits ihre Unterstützung beim Aufbau der Schule zugesagt.«

Marius Schwarz, Finanzvorstand der Studio Babelsberg AG und Kaufmännischer Geschäftsführer der Babelsberg Film School: »Die Babelsberg Film School ist mit ihrer Spezialisierung eine sinnvolle und zukunftsorientierte Ergänzung zum Standort. Studio Babelsberg sieht sich hier insbesondere als Mittler zwischen filmtheoretischen Kompetenzen im Bereich der Visual Effects und internationalen Großproduktionen, bei denen modernste Animations- und VFX-Praktiken zum Einsatz kommen. Dies ermöglicht einen gewinnbringenden Know-how-Transfer, von dem sowohl die Studenten als auch die jeweiligen Filmproduktionen profitieren.«

Die Schule soll noch innerhalb eines Jahres eine vorläufige staatliche Anerkennung erhalten. Gründungsgeschäftsführer der Babelsberg Film School GmbH ist Studio-Babelsberg-Finanzvorstand Marius Schwarz. Die Studienleitung VFX/Forschung übernimmt Manfred Büttner (VFX-Consultant), vorläufiger Studienleiter Animation ist Matthias Haase (Geschäftsführer Quadriga FX). Die HFF steht dem Projekt beratend zur Seite.

Autor: red

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