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Ü9 und G10: TV Skyline legt nach

TV Skyline hat in diesem Jahr kräftig investiert: Der Ü9 ist ein Fahrzeug ohne Schublade und bringt es auf 22 Arbeitsplätze. Der G10 beherbergt auf 65 Quadratmetern drei große Regien mit 18 Arbeitsplätzen.

Der G10: die Steuerzentrale

Im G10 werden die Signale verarbeitet, die ihm separate Ü-Wagen wie dieser zuliefern.

Mit dem G10 – The Gallery hat TV Skyline ein ganz besonders Fahrzeug entwickelt. Das technische Konzept dahinter: der G10 dient gewissermaßen als Frontend der Produktionskette, wo nur die für die kreative Bildgestaltung des Programmsignals nötigen Bedienelemente versammelt sind. Im Wesentlichen sind das in jeder der drei Regien eine große Monitorwand und ein Videomischerbedienpult.

Blick vom Vorraum in Regie B, im Hintergrund Regie A.

Wichtiger als die schiere Fläche ist das Raumgefühl im G10.

Der weitaus größte Teil der Technik, mit der die Bilder, Töne und Signale verteilt, aufbereitet und überwacht werden, befindet sich aber davon abgespalten in anderen Fahrzeugen. Deshalb kann der G10 auch nicht allein genutzt werden, sondern er muss stets mit anderen Ü-Wagen oder mobiler Technik kombiniert werden, wenn er seine volle Funktionsfähigkeit entfalten soll. Er dient sozusagen als vergleichsweise großzügiger, komfortabler Master-Control-Room für die beigeordnete Technik.

Drei großzügige Videoregien und ein Produktionsbüro auf einer Gesamtfläche von 65 Quadratmetern bietet der G10, wenn die seitlichen, über die ganze Länge laufenden Auszüge im betriebsbereiten Zustand des G10 ausgefahren sind.

Blick in Regie C des G10, an der Ecke die Klimasteuerung.

Viel wichtiger noch als die schiere Fläche selbst ist aber das Raumgefühl: im G10 fühlt man sich nicht beengt wie im Ü-Wagen, sondern es kommt eher das Gefühl fest installierter Regien auf. Man versteht sofort, weshalb das Fahrzeug vom Markt sehr gut angenommen wird.

»Es ist einfach ein ganz anderes Arbeiten, sagen uns die Kunden«, so Robert Kis. »Damit haben wir mit dem G10 genau das erreicht, was wir erreichen wollten.«

Der G10 bietet alle Möglichkeiten, um auch sehr große und komplexe Produktionsaufgaben zu meistern. Die drei Regien, ein Besprechungsraum und zwei Vorräume bilden hierfür die Basis.

2018 kam der G10 neben der DTM auch beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und bei einem Musikfestival zum Einsatz. »Der G10 eignet sich prinzipiell für alle Bereiche, in denen relativ hohe Produktionsanforderungen erfüllt werden müssen, die mehrere Regien erfordern«, erläutert Wolfgang Reeh.

Der Besprechungsraum kann als Produktionsbüro dienen, hier kann aber bei Bedarf auch eine weitere Regie eingebaut werden.

Der G10 kann derzeit mit den Wige-Ü-Wagen HD_one und HD_two kombiniert werden, aber andere Lösungen sind perspektivisch ebenfalls möglich. Die Spaltung der Arbeitsbereiche und die Aufteilung von Maschinenraum einerseits und Kontrollzentrum andererseits erfordert natürlich mehr Stellplatz am jeweiligen Event. Aber man gewinnt mit dieser Maßnahme eine ganz andere Arbeitsatmosphäre, weil man eben die Arbeitsprozesse entzerrt und Reibungspunkte vermindert.

»Wir haben festgestellt, dass der G10 mit seinem Aufenthalts- und Besprechungsraum auch der ideale Ort ist, um Kunden, Sponsoren, Gäste, Freunde oder VIPs im Fahrzeug zu empfangen«, sagt Robert Kis.

Kurzum: Das Konzept hinter dem G10 eröffnet neue, flexible Produktionsmöglichkeiten. Wohl auch deshalb ist er nicht nur im Sportsegment sehr gefragt, sondern auch in anderen Bereichen. »Das Konzept der ausgelagerten Gallery bietet unseren Kunden noch mehr kreative Entfaltungsmöglichkeiten«, resümiert Robert Kis.

Große, aufwändige und komplexe Produktionen können hier so umgesetzt werden, dass eine gut nach Themen- und Tätigkeitsbereichen geordnete, überschaubare Struktur entsteht. Dies kombiniert mit einer angenehmen Raumatmosphäre, bei der man nicht das Gefühl hat, in einem Maschinenraum zu sitzen, ist ein Konzept mit großem Potenzial.

Die Farbgebung des Innen- und Außenlichts kann beim G10 frei eingestellt werden.

Technik im Überblick

Download Datenblatt

  • Innovatives Design
  • Komfortables Arbeiten
  • 3 getrennte Regien
  • 1 Besprechungsraum
  • Regie A und B kombinierbar
  • 18 Arbeitsplätze
  • Individuelles Lichtkonzept für Außen und Innen
  • 22 UHD Monitore in 48″ – 65″
  • 128 x 128 Monitoring 3G-Kreuzschiene
  • 4K-Multiviewing
  • Komplett USV-abgesichert
  • Fußbodenheizung
  • 6 Klimaanlagen
  • 4 Außenfenster
  • 2 getrennte Eingangsbereiche

Seite 1: Ü9 – das Raumwunder
Seite 2: G10 – die Steuerzentrale

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